Amtsinhaber Ruhani gewinnt Präsidentenwahl im Iran

Im Fall seines Wahlsiegs will Ebrahim Raeissi den Iran stärker gegen den Westen abgrenzen

Teheran. Klares Votum für den Öffnungskurs im Iran: Amtsinhaber Hassan Ruhani hat die Präsidentenwahl gewonnen.

Rohani erhielt demnach 23,5 Millionen Stimmen, Raisi nur 15,8 Millionen. Dies gibt Ruhani ein klares Mandat, seinen Kurs der Öffnung und Entspannung fortzusetzen.

Das iranische Volk hat damit nach Ansicht von Ruhani mehrheitlich für Mäßigung und gegen Extremismus gestimmt.

Der 56-jährige Raisi ist ein enger Vertrauter des geistlichen und politischen Führers, Ajatollah Ali Chamenei. Die Wahllokale wurden erst um Mitternacht (Ortszeit) geschlossen. Chamenei drang ebenso wie die Kandidaten auf eine rege Wahlbeteiligung, die im Iran als Beweis für die Legitimität des Systems gewertet wird.

Vorläufige Auszählungen hatten Rohani zuvor mit 22,8 Millionen Stimmen vorn gesehen, nachdem 38,9 Millionen Stimmen ausgezählt waren. Zudem versprach er eine Stärkung der Bürgerrechte und mehr kulturelle Freiheiten. Die Iraner stimmen damit für Rohanis Reformkurs, für mehr Freiheiten und wirtschaftliche Öffnung.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat Rouhani zu seiner Wiederwahl gratuliert und die weitere Umsetzung des Atomabkommens von 2015 in Aussicht gestellt. Wladimir Putin zeigte sich auch zuversichtlich, dass alle Vereinbarungen im Interesse der beiden Länder und zum Zweck der Stabilität und des Friedens im Nahen und Mittleren Osten sowie auf der ganzen Welt erfolgreich umgesetzt würden.

Zwar ist es Ruhani in seiner ersten Amtszeit gelungen, den Niedergang der Wirtschaft aufzuhalten, die Inflation zu senken und die Währung zu stabilisieren, doch kamen weniger ausländische Investitionen als erhofft. Er wirft Rohani jedoch vor, zu wenig daraus gemacht zu haben. Die Iraner hätten "die Reife, zu verstehen, das die Lösung für die Probleme des Landes in kompetentem Management und internationaler Mäßigung liegt". Im Zuge des Abkommens hatte sich der Iran bereiterklärt, sein Atomprogramm zu beschränken - im Gegenzug wurden Sanktionen abgebaut. "Denn aus der anderen Seite steht Donald Trump".

Am Wochenende befand sich Trump zu Besuch bei Irans Rivalen Saudi-Arabien. Der Deal werde die langfristige Sicherheit Saudi-Arabiens und der Golfregion "angesichts der Bedrohungen" aus dem Iran garantieren, hieß es aus Trumps Umfeld. Dabei schlossen die USA und das Königreich Rüstungsabkommen über fast hundert Milliarden Euro.

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