Anti-IS-Koalition griff regierungstreue Kräfte in Syrien an

Syrische Regierungstruppen in der Provinz Homs

Es sei "nicht sicher", welche Kräfte sich in dem Konvoi befanden, aber es sei eindeutig gewesen, dass diese mit der syrischen Regierung zusammenarbeiteten. Der Konvoi habe sich dem von der Koalition genutzten Stützpunkt At Tanf gefährlich genähert und sich innerhalb einer "Deeskalationszone" bewegt, in der sich Koalitionskräfte aufgehalten hätten. Dies bedeute allerdings keinen Strategiewechsel in Syrien: Weiterhin sei das Ziel der internationalen Militärallianz die Bekämpfung des IS.

Alle Versuche, den sehr großen Konvoi an seiner Weiterfahrt zu hindern, seien vergeblich gewesen.

Daraufhin sei schließlich der Angriff erfolgt, sagte der Beamte. Der Vorfall dürfte keine Änderung der US-Strategie im syrischen Bürgerkrieg darstellen, die sich bislang auf den Kampf gegen die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) konzentriert. Die Koalition habe die mit den syrischen Regierungstruppen verbündeten russischen Streitkräfte im Vorfeld gewarnt, der Konvoi habe seine Fahrt dennoch fortgesetzt. "Dass wir uns verteidigen, wenn aggressiv gegen uns vorgegangen wird, ist eine Politik, die wir bereits seit Langem verfolgen".

Ein Vertreter des Pentagons, der nicht namentlich zitiert werden wollte, sagte, ein Kommandant der Anti-IS-Koalition habe entschieden, dass die Regierungstruppen eine Gefahr für Mitglieder der Koalition dargestellt hätten. Es handele sich um einen "illegitimen, illegalen und weiteren groben Verstoß gegen Syriens Souveränität", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag laut russischen Medienberichten. Gatilow beklagte, dass Zivilisten zu Schaden gekommen seien. Nach Angaben der in London ansässigen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, wurden 8 Menschen getötet. Die US-geführte Koalition setzt dagegen auf die Unterstützung bewaffneter syrischer Gegner von Staatschef Baschar al-Assad.

Die US-geführte Koalition fliegt seit 2014 Luftangriffe auf die ISIS-Miliz in Syrien. Die US-Regierung dringt inzwischen auf eine direkte Beteiligung der Militärallianz. Allerdings ließ US-Präsident Donald Trump am 7. April einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, von dem aus Giftgas eingesetzt worden sein soll, mit Marschflugkörpern zerstören. Dort hatten IS-Kämpfer am Donnerstag nach Angaben der Beobachtungsstelle mehr als 50 Menschen getötet.

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