Comey ist zu Aussage vor US-Senat bereit — Geschasster FBI-Chef

Der früherer FBI-Direktor Robert Mueller

Weitere Schlagzeilen machten im Zuge der Russland-Ermittlungen die Runde: Der "Washington Post" zufolge ist nun auch ein enger Berater des US-Präsidenten im Visier der Ermittler. Damit dürften die Turbulenzen in der US-Regierung noch zunehmen.

Während US-Präsident Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise abgeflogen ist, sind in US-Medien neue schwere Vorwürfe gegen ihn laut geworden.

Der republikanische Senator Lindsey Graham hatte am Donnerstag nach einer Anhörung mit dem stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein erklärt, die Untersuchung habe scheinbar den Charakter einer strafrechtlichen Ermittlung erreicht.

US-Präsident Donald Trump hatte Comey in der vergangenen Woche überraschend entlassen. Zuletzt soll Trump dann im Beisein des russischen Außenministers über Comey gesagt haben: "Ich habe gerade den FBI-Chef gefeuert". Dabei geht es um die Frage möglicherweise illegaler Versuche des Eingriffs in die Russland-Ermittlungen durch das Weiße Haus und den Präsidenten selbst.

Trump wurde vorgeworfen, damit die FBI-Untersuchung zu den mutmaßlichen Russland-Kontakten seines Wahlkampfteams ausbremsen zu wollen. Trump hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

In einer Mitteilung vor seinem Abflug in Washington betonte Trump, es sei an der Zeit, dass die muslimischen Führer eine "viel größere Rolle" im Kampf gegen den Terror im Nahen Osten einnähmen. Sie sollte ihm eigentlich eine Atempause verschaffen.

Das berichtete die "New York Times". "Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert". "Er war verrückt, ein echter Spinner", heißt es in einer Aufzeichnung des Gesprächs, das der Zeitung vorgelesen wurde.

"Ich war wegen Russland großem Druck ausgesetzt. Der ist jetzt weg".

Trumps Team und er haben widersprüchliche Angaben gemacht, warum der Chef der Bundespolizei gehen musste. "Der ist jetzt weg", sagte Trump laut "NYT". Trump und die Regierung in Moskau haben dies zurückgewiesen.

Trumps Sprecher Sean Spicer wies die Darstellung nicht direkt zurück. Es handle sich um einen hochrangigen Berater, schrieb die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Namen wurden nicht genannt. Die Zeitung beruft sich auf Kreise, die mit den Ermittlungen betraut sein sollen. Der Betroffene kann auch mit den Behörden zusammenarbeiten oder über Wissen verfügen, das für die Polizei nützlich ist.

Der ehemalige FBI-Chef James Comey hat sich in der Russland-Affäre zu einer Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Senats bereit erklärt. Seit seinem Rauswurf in der vergangenen Woche hat sich Comey nicht öffentlich geäußert. Noch nie seit seinem Amtsantritt im Jänner war der US-Präsident so unbeliebt bei den Amerikanern. Erste Station ist Saudi-Arabien. Unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama litt die Beziehung allerdings unter anderem angesichts der verheerenden Menschenrechtslage in Saudi-Arabien sowie dem Atomabkommen 2015 mit dem Iran.

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