Erpresser in Reutlingen verurteilt Er wollte Geld von Corinna Schumacher

Als Kind hatte Mick nur Augen für seinen Vater Michael. Dieser wurde 7 Mal Formel-1-Weltmeister

Er muss zudem 2000 Euro an den Verein "Hirnverletztes Kind" bezahlen und 2500 Euro an den Kinderschutzbund Reutlingen.

Das Amtsgericht Reutlingen in Baden-Württemberg verurteilte den Mann am Mittwoch wegen Erpressung zu einer Bewährungsstrafe von 21 Monaten. Ein Mann verlangte 900.000 Euro Michael Schumachers Ehefrau Corinna, wie die Bild-Zeitung berichtet. Da er auch eine Stiftung erpresst hatte und plante, ein weiteres Schreiben an Mietwagen-König Erich Sixt zu schicken, wurde er wegen gewerbsmäßiger Erpressung angeklagt. Im Prozess habe der Mann nun alles gestanden, verriet sein Verteidiger gegenüber der Bild-Zeitung: "Er hatte das geplant, kann sich bis heute aber nicht erklären, warum".

Diese kam dem Täter schnell auf die Schliche, denn er hatte in der Email an Corinna seine Kontonummer angegeben. "In der Formel 4 passieren sehr viele Unfälle", schrieb er. "Um es vorsichtig zu sagen, die eigene Kontonummer anzugeben, ist nicht sinnvoll", so Richter Eberhard Hausch. Sohn Mick, der eines Tages in die Fussstapfen seines berühmten und im Dezember 2013 bei einem Skiunfall schwer verunglückten Vaters treten möchte, fuhr damals in der Formel 4.

Doch Corinna ließ sich nicht beeindrucken und erstatte an ihrem Schweizer Wohnort Anzeige. "Das Urteil lautet: ein Jahr und 9 Monate auf Bewährung", so Haberstroh.

In einer E-Mail bedrohte ein Mann im vergangenen Jahr die Kinder von Michael Schumacher. Erst vor zwei Wochen wurde die Zeitschrift 'Bunte' zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt, weil sie falsche Angaben über Michael Schumacher gemacht hatte.

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