Keine Bierpreisbremse auf dem Oktoberfest

Bedienung trägt mehrere Bierkrüge

Das Gremium hat sich gegen eine Deckelung des Bierpreises auf dem Münchner Oktoberfest entschieden.

München - Die Oktoberfest-Wirte können auch in diesem Jahr den Preis für die Maß Bier selbst bestimmen. Umgesetzt werden soll hingegen - wenngleich mit Änderungen - Schmids Vorschlag, die erhöhten Kosten für mehr Sicherheit auf der Wiesn über eine Umsatzpacht für die Wirte hereinzuholen.

Zusätzlich wollte Schmid das Oktoberfest um einen Tag verlängern und damit einen "Münchner Montag" einführen, bei dem die münchner Bevölkerung 25 Prozent der Wiesn-Plätze ohne Verpflichtung zur Mindestabnahme reservieren können.

Die Wiesn-Wirte haben zwar auch Grund zur Freude - aber nur begrenzt.

Schmid war auf den Widerstand fast aller Parteien gestoßen. Mehrere Redner warfen dem Wiesnchef vor, er habe seine Vorschläge im Alleingang ausgetüftelt - und nicht im Gespräch mit den anderen Fraktionen. Freiwillig fortsetzen wollen sie ihre der Not geschuldete große Koalition auf keinen Fall. Die Grünen/Rosa Liste argumentierten, dass dann andere Getränke und Essen auf dem Oktoberfest teurer würden und das sei nicht familienfreundlich.

Sämtliche Vorschläge Schmids gehörten zu einem geplanten Paket von Maßnahmen, bei dem es um die Finanzierung zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr in Höhe von gut fünf Millionen Euro geht. Eine Mass soll damit bis 2019 höchstens 10,70 Euro kosten, eine Halbe Bier höchsten 7,80 Euro.

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