Macron in Mali: Mehr Engagement von Deutschland

Offenbar wollte der neue französische Präsident Emmanuel Macron selbst auswählen welche Journalisten ihn bei seiner kurz bevorstehenden Mali Reise begleiten dürfen

Deutschland und andere europäische Länder könnten aber mehr tun - etwa bei der Unterstützung, einer "Partnerschaft der Ausrüstung" oder bei der Entwicklung des Landes, so Macron.

Bei einem Besuch im westafrikanischen Mali hat sich der neue französische Staatspräsident Emmanuel Macron klar zu den französischen Militäroperationen im Land bekannt. Er habe zu Wochenbeginn mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin darüber gesprochen.

Macron sicherte Präsident Ibrahim Boubacar Keita zu, der Einsatz französischer Truppen gegen radikalislamische Milizen werde fortgesetzt.

Im Rahmen des Einsatzes sind mehr als 4000 französische Soldaten in Mali, Niger, Tschad, Burkina Faso und Mauretanien stationiert. Ziel sei ein dauerhafter Frieden, sagte Macron.

Der Norden Malis steckt seit den Tuareg-Aufständen Ende 2011 in einer schweren Krise. In der früheren Rebellenhochburg Gao am Rande der Sahara sind auch 800 deutsche Soldaten stationiert. Dort versucht die UN-Stabilisierungsmission Minusma, ein zwischen Rebellen und der Regierung geschlossenes Friedensabkommen von 2015 umzusetzen. Beim einem Terroranschlag waren in Gao im Januar 60 Personen getötet und 115 verletzt worden.

Ein Wiederaufflammen der Gewalt im Norden Malis trieb in den vergangenen Monaten erneut Tausende Menschen in die Flucht. Die meisten Flüchtlinge stammen demnach aus der Region um Timbuktu, wo es zuletzt erneut Angriffe von Islamisten gab.

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