Medienberichte über Trump: Weißes Haus soll sich auf Amtsenthebungsverfahren vorbereiten

Donald Trump und James Comey werden in diesem Leben wohl keine besten Freunde mehr

Es sind unruhige Tage für US-Präsident Trump: CNN berichtet, dass sich Anwälte des Weißen Hauses auf ein Amtsenthebungsverfahren vorbereiten. Zugleich enthüllen mehrere Medien brisante Details.

Der Sender beruft sich dabei auf zwei Personen, die in die Vorbereitungen eingebunden seien.

Man geht im Weißen Haus allerdings davon aus, dass ein solches Verfahren nicht unmittelbar droht. Das Weiße Haus wollte sich zu den Berichten nicht äußern.

Doch wie ernst es um Trump steht, zeigt auch ein Bericht der Washington Post.

Trump geriet zuletzt aufgrund der Russland-Affäre immer mehr in Kritik. Trump hatte Comey vergangene Woche überraschend entlassen. Was gegen das Verfahren spricht ist die Tatsache, dass Trump die Republikaner im Senat offenbar noch hinter sich hat und die Demokraten wohl noch nicht beabsichtigen, ein solches Verfahren einzuleiten. Er sieht sich deswegen Vorwürfen ausgesetzt, er habe Einfluss auf die Russland-Ermittlungen des FBI ausüben wollen. Hintergrund sind die mutmaßlich russischen Hackerangriffe auf Computer der Demokraten während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr. Die Befragung solle nach dem 29. Mai stattfinden, der in den USA ein Feiertag ist. Über Comey sagte Trump der Zeitung zufolge: "Er war verrückt, ein echter Spinner".

Zuletzt stand Trump im Fokus der "Russland-Affäre". "Der ist jetzt weg". Die Bemerkungen hätten Geheimdienstmitarbeiter zutiefst beunruhigt, berichtete der Sender unter Berufung auf gegenwärtige und frühere Regierungsmitarbeiter.

Trumps erste Auslandsreise nach Saudi-Arabien steht wegen der Affäre unter sehr großer Aufmerksamkeit.

In Riad wird Trump zu Beginn des zweitägigen Aufenthalts zunächst den saudischen König Salman und danach den Kronprinzen sowie dessen Stellvertreter treffen.

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