Putin: Trump gab keine Geheimnisse an Lawrow weiter

Der ehemalige FBI-Chef James Comey

Kurz nachdem Trump in seinen Flieger zu seiner ersten Auslandsreise gestiegen war, berichtete die "New York Times" von einem Gespräch im Oval Office des Weißen Hauses mit Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kislyak: "Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert", sagte Trump laut einer Aufzeichnung des Gesprächs, das der Zeitung vorgelesen wurde: "Er war verrückt, ein echter Spinner". In den USA wird ihm vorgeworfen, damit die Quellen eines befreundeten ausländischen Geheimdienstes - vermutlich aus Israel - gefährdet zu haben. "Politische Schizophrenie" habe die USA ergriffen, zitiert die "Washington Post" den russischen Präsidenten.

USA ⋅ Erneut sieht sich das Weisse Haus unter Beschuss - weil Präsident Donald Trump im Gespräch mit dem russischen Aussenminister streng vertrauliche Informationen ausgeplaudert haben soll. Offenbar hat Amerikas Präsident Top-Secret-Informationen an Russland weitergegeben.

Donald Trump ist kaum abgereist, da prasseln die nächsten Vorwürfe auf ihn nieder. Die New York Times hatte berichtet, dass Trump den Russen sensible Geheimdienstinformationen verraten habe. Er soll den kürzlich entlassenen FBI-Chef James Comey im Februar aufgefordert haben, die Untersuchung der Verbindungen des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn zu Russland einzustellen.

Trump kritisierte auch die Einsetzung eines Sonderermittlers in der Affäre.

Selbst die rechte Website Breitbart, deren früherer Chef Stephen Bannon nun als Trumps Strategieberater im Weißen Haus arbeitet, nannte die Entscheidung an sich "vertretbar und sogar gut, wenn auch unnötig". Es handele sich um keine akkurate Wiedergabe einer Unterredung Trumps mit Comey.

Laut „Washington Post“ soll Trump bei dem Treffen mit Lawrow heikle Details über einen Anschlagsplan der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) offenbart haben.

Sollten die Berichte der Zeitung und anderer US-Medien stimmen, hätte der US-Präsident versucht, auf das Justizministerium und laufende Ermittlungen der Bundespolizei Einfluss zu nehmen. Das Weiße Haus widersprach den Medienberichten unmittelbar. Der Präsident soll zu Comey gesagt haben: "Ich hoffe, Sie können das sein lassen". Der Vorwurf, der Präsident habe mit seinem spontanen Alleingang die Arbeit der Geheimdienste behindert, treffe schlicht nicht zu, sagte hingegen McMaster.

Das Weisse Haus wies den Bericht als "falsch" zurück. Neben FBI-Ermittlungen gibt es Überprüfungen durch einen Ausschuss des Senats sowie durch einen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Die Republikaner stellen die Mehrheit in beiden Parlamentskammern.

Comey sei so entsetzt über diese Aufforderung gewesen, dass er den Inhalt des Gesprächs in einem Memo festgehalten habe, meldete der Fernsehsender CNN. Das Präsidialamt erklärte, die Notiz sei "keine wahrheitsgemäße und präzise Darstellung des Gesprächs zwischen dem Präsidenten und Herrn Comey". In diesen Untersuchungen geht es um die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe zum Schaden von Trumps Wahlkampfrivalin Hillary Clinton und mögliche illegale Absprachen zwischen Trump-Mitarbeitern und der russischen Regierung.

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