Unternehmen: Zuschläge für neue Windanlagen an Land - Aussicht auf weniger Kosten

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Der niedrigste Zuschlagspreis für die Einspeisevergütung lag laut Baake bei 5,25 Cent je Kilowattstunde, der höchste bei 5,78 Cent je Kilowattstunde.

Die von der Bundesnetzagentur mit einem Volumen von 800 Megawatt durchgeführte Ausschreibung war mehrfach überzeichnet. Windenergie an Land ist die mit Abstand größte Stromquelle unter den erneuerbaren Energien.

Bisher bekam jeder Windparkbetreiber, der eine Baugenehmigung für seine Anlagen hatte, einen gesetzlich vorher auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreis für seinen Strom. Bei den Auktionen schreibt jetzt der Staat eine bestimmte Leistung aus, in diesem Fall 800 Megawatt. Den Zuschlag erhielten Parks mit einer durchschnittlichen Förderung von 0,44 Cent je Kilowattstunde. Über das gesamte Jahr sollen es in zwei weiteren Runden dann 2500 Megawatt sein, was der Zielgröße der Regierung für den jährlichen Ausbau für Wind an Land entspricht. Bezahlt wird die Hilfe über eine Umlage auf den Strompreis der Verbraucher. Habeck sagte, "gut ist auch, dass vor allem Bürgerenergie zum Zuge kommt". Die Grünen-Expertin Julia Verlinden sagte, Windkraft könne längst mit alten und schmutzigen Kraftwerken konkurrieren. Insgesamt seien 256 Gebote für gut 2100 Megawatt eingereicht worden, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn mit. Von den 70 bezuschlagten Projekten gingen 65 an die Gesellschaften in Bürgerhand, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Gewährt werden zwischen 5,25 und 5,78 Cent an Hilfen. Die meisten Zuschläge gab es in den traditionellen Windländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Bei ihnen muss sich die Kommune beteiligen können und Projektbetreiber in der Region wohnen. Zudem konnten sie den Zuschlag zum letzten noch genehmigten Preis erhalten, selbst wenn sie vorher zu viel Förderung verlangt hatten. Allerdings können die Bürgergesellschaften ihre Parks nach dem Bau und einigen Jahren Betriebsdauer dann weiterverkaufen.

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