USAEx-FBI-Chef Comey vor Geheimdienstausschuss des Senats

Der ehemalige FBI-Chef James Comey

Der "New York Times" zufolge bezeichnete Trump den FBI-Chef einen Tag nach der Entlassung als "verrückt". In Umfragen bricht Trump ein.

Die "New York Times" berichtete, dass Trump mit dem russischen Außenminister Lawrow über die Entlassung Comeys gesprochen habe.

Gefährlich werden könnte für Trump vor allem die Aussage des ehemaligen FBI-Chefs Comey: Wie am Freitag (Ortszeit) mitgeteilt wurde, wird Comey vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats über mögliche russische Einflussnahme aussagen. Gesucht werde jetzt ein Termin in der übernächsten Woche, heißt es.

In einer Mitteilung vor seinem Abflug in Washington betonte Trump, es sei an der Zeit, dass die muslimischen Führer eine "viel größere Rolle" im Kampf gegen den Terror im Nahen Osten einnähmen. Verbunden mit Gipfeltreffen der Nato und der G 7 hat die Reise aber einen eher geostrategischen als einen religiösen Charakter. Wenn Comey aussagt, ist Trump jedoch wieder zurück in den USA.

"Ich bin hoffnungsvoll, dass er für das amerikanische Volk die jüngsten Ereignisse aufklären wird, über die breit in den Medien berichtet wurde", erklärte der Ausschussvorsitzende Burr. Laut "Washington Post" ist in den FBI-Ermittlungen zur Russland-Affäre auch eine hochrangige Figur aus Trumps engerem Umfeld im Visier. Die Verantwortung sieht er - natürlich - bei anderen. Der Demokrat Warner hob hervor, Comey habe "einige Fragen zu beantworten, die aufgekommen sind, seit Direktor Comey so plötzlich vom Präsidenten entlassen wurde".

Der geschasste FBI-Chef Comey will vor einem Ausschuss des US-Senats über die Russland-Affäre aussagen. Zunächst angeblich auf Empfehlung des stellvertretenden Justizministers Rod Rosenstein. Er sagte der Zeitung: "Durch Selbstdarstellung und eine Politisierung der Ermittlungen zu den russischen Aktivitäten hat James Comey unnötigen Druck auf unsere Fähigkeiten ausgeübt, uns mit Russland austauschen zu können und mit ihnen zu verhandeln". Im Blick des FBI sind auch eine Reihe von Trump-Leuten. Flynn war nach nur dreieinhalb Wochen im Amt wegen falscher Angaben über seine Telefonate mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak zurückgetreten. Nach dem Rausschmiss Comeys war bekannt geworden, dass dieser in der Woche vor seiner Kündigung im Justizministerium nach mehr Personal für die Russland-Ermittlungen gebeten hatte. Er oder sie werde als Person von besonderem Interesse eingestuft, hiess es von der "Post". Bei diesem Treffen wird Trump eine Rede halten, in der er eine weltweit friedvolle Vision des Islam zum umreißen will. Comey soll sich zu diesem Treffen Notizen gemacht haben. Zugleich gibt es neue Vorwürfe gegen Trump.

Trump heizte die Spekulationen weiter an, indem er den geschassten FBI-Chef davor warnte, mit internen Informationen an die Öffentlichkeit zu gehen. Danach sieht es im Moment nicht aus.

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