Mordkomplott: Satanist von Witten erneut vor Gericht

Satanist Witten Pic

Mit seiner Exfrau hatte der 41-Jährige 2001 einen Bekannten umgebracht.

Zum Prozessauftakt stritt der Angeklagte die Tat ab: "Die Vorwürfe sind grotesk". Kurz vor seiner Entlassung muss er sich erneut vor dem Landgericht Bochum verantworten. Vor 15 Jahren hatte Ruda zusammen mit seiner Ex-Frau einen Freund bei einem Satansritual mit 66 Messerstichen und Hammerschlägen getötet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-Jährigen vor, aus der Haft heraus die Ermordung seiner Ex-Frau geplant zu haben. Die Frau war jedoch zur Polizei gegangen. Seine Ex-Frau ist mittlerweile wieder frei. Die Brieffreundin habe sich aber geweigert. Vor Gericht habe er gelogen, um seine Frau zu schützen. Im Prozess war er von seiner damaligen Frau belastet worden. Zwischenzeitlich saß er zwei Mal im Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter. Eigentlich würde seine Haftstrafe nur bis Anfang 2017 reichen. Er befindet sich deshalb noch in einer Justizvollzugsanstalt. Für den neuen Prozess sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Übermorgen soll das Urteil fallen.

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