Nordrhein-Westfalen: Zwei mutmaßlicher Raser in Hagen vor Gericht

Automobilsport Gegenverkehr Sindh Fernuniversität Landgericht Hagen Scheiben Raser Rettungshubschrauber Körperverletzung Gefährdung des Straßenverkehrs Verkehrsteilnehmer Nähe Staatsanwaltschaft Angeklagt Fahrerflucht Landgericht Berli

In Hagen beginnt der Prozess gegen zwei mutmaßliche Raser, die bei einem Unfall vier Menschen zum Teil schwer verletzt haben sollen. Jetzt wird der folgenschwere Unfall vor Gericht verhandelt. Haben sich die beiden Fahrer ein illegales Rennen geliefert?

Die 37 Jahre alte Mutter hatte am Lenkrad ihres Autos keine Möglichkeit, dem Zusammenprall auszuweichen. Gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter und ihrem sechs Jahre alten Sohn war sie an diesem Abend in der Nähe der Hagener Fernuniversität unterwegs, als plötzlich gleich zwei Autos auf sie zurasten.

Es gab einen lauten Knall, Blech wurde zusammengequetscht, Scheiben splitterten. Bei dem Unfall hatte ein sechsjähriger Junge lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Gut ein Jahr später wird der Verkehrsunfall vom 19. Mai 2016 am Landgericht Hagen aufgerollt. Dadurch hatte sich der Beginn des Verfahrens am Montagvormittag verzögert.

Zwei Männer im Alter von 46 und 34 Jahren müssen sich ab Montag vor der 6. Augenzeugen gaben an, dass die beiden Fahrzeuge mit etwa Tempo 100 über die Innenstadt-Straße rasten.

Der Verteidiger eines der Angeklagten erklärte, die gesamte Situation und die falsche Berichterstattung in den Medien belasteten seinen Mandanten und dessen Familie sehr: "Wir hoffen, dass im Rahmen der Hauptverhandlung offene Fragen geklärt werden können".

Die Diskussion über den Umgang der Justiz mit illegalen Autorennen hatte Ende Februar zusätzlichen Schub erhalten, als das Landgericht Berlin erstmals zwei Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte. Einer der Beschuldigten soll Fahrerflucht begangen haben. Die Anklage lautet auf vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässige Körperverletzung. Der Mann starb. Nach Ansicht der Berliner Richter hatten die Angeklagten dies auch für möglich gehalten und in Kauf genommen.

Related:

Comments

Latest news

Weitere Festnahmen nach Manchester-Anschlag
Als einen der letzten Orte suchte Abedi nach Angaben der Polizei vor dem Anschlag eine Wohnung im Zentrum von Manchester auf. Am Sonntag nahmen Beamte bei einer Hausdurchsuchung in Osten von Manchester einen weiteren 25-jährigen Verdächtigen fest.

Nordkorea feuert erneut Rakete ab
Amerikas Präsident Donald Trump schloss im Gegenzug einen Militärschlag gegen das ostasiatische Land nicht aus. Die Rakete, mutmaßlich vom Typ Scud , flog nahe der Küstenstadt Wonsan aus rund 450 Kilometer weit.

Formel-1-Pilot Vettel mit Problemen im Spanien-Training
Sie reichten Sebastian Vettel , um innen an Lewis Hamilton vorbei- und dann davonzuziehen. "(.) Und das ist die wahre Sensation". An seinem Wagen war am Abend zuvor ein Elektronikproblem aufgefallen. 2 Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 0,051 Sekunden zurück.

Schulz: Europäische Kooperation ist Antwort auf Trump
Das müsse die Antwort auf US-Präsident Trump sein, sagte Schulz am Abend in der ARD. So habe der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder gegenüber US-Präsident George W.

Seoul: Nordkorea feuert erneut Rakete ab
Wie die Agentur Yonhap mitteilte, berief Präsident Moon Jae In daraufhin in Seoul eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats ein. Südkoreas Vereinigter Generalstab teilte mit, dass das Präsidialamt in Seoul umgehend über den Vorgang informiert worden sei.

Other news