Huddersfield steigt nach Elfer-Krimi auf

Huddersfield Town

David Wagner, ehemaliger Übungsleiter der Zweitvertretung von Borussia Dortmund, könnte Huddersfield Town trotz zahlreicher Anfragen erhalten bleiben.

Vor 76.682 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion verwandelte Christopher Schindler den entscheidenden Elfmeter für Huddersfield, dessen Torwart Danny Ward einen Schuss von Jordan Obita pariert hatte.

Die Absteiger aus der höchsten englischen Spielklasse heißen Hull City, FC Middlesbrough und AFC Sunderland. Der Premier-League-Aufstieg ist Huddersfields größter Erfolg nach dem Meisterschafts-Hattrick in den Jahren 1924 bis 1926. Am Montag bot der Deutsch-Amerikaner Wagner in Schindler, den Ex-Dresdner Michael Hefele, Chris Löwe (früher Kaiserslautern) sowie dem ehemaligen Herthaner Elias Kachunga gleich vier Deutsche von Beginn an auf, in der 66. Minute brachte Wagner noch Ex-Unioner Collin Quaner für Kachunga.

In den vier vorangegangenen Saisons war Huddersfield nie besser klassierte gewesen als im 16.

Als dritter Aufsteiger folgt Huddersfield den über die Championship-Tabelle direkt aufgestiegenen Klubs Newcastle United und Brighton and Hove Albion.

Das Finale war laut englischen Medien das "richest game in football", das lukrativste Spiel. Nach der Pause war die Elf der niederländischen Abwehrlegende Jaap Stam die aktivere Mannschaft. In der Championship bekam Huddersfield keine fünf Millionen vom TV.

An die Benimmregeln der Premier League muss sich die Mannschaft des deutsch-amerikanischen Trainers David Wagner erst noch gewöhnen. In der Verlängerung vergab Huddersfield-Stürmer Nahki Wells aus elf Metern die beste Gelegenheit (116.), so ging es in das entscheidende Elfmeterschießen. Zwischen 2011 und 2015 coachte der 45-Jährige die Zweitvertretung der Borussia aus Dortmund und war zuvor im Jugendbereich der TSG Hoffenheim tätig. Der FC Ingolstadt und der VfL Wolfsburg blitzten bereits bei Wagner ab.

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