Wolfsburg gewinnt Relegations-Hinspiel gegen Braunschweig

Eintracht schimpft über Elfer Geschenk und Psychotricks

Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht bringt es auf den Punkt: "Das ist ein Kräftevergleich, der eigentlich im Bereich des Unmöglichen zu liegen scheint", erklärte der BTSV-Coach vor der ersten Relegationspartie heute (20.30 Uhr, live im Ersten und im Livecenter bei NDR.de) beim VfL Wolfsburg.

Schon vor vier Jahren kannte man in der Löwenstadt keine Verwandten und siegte im bislang einzigen Bundesliga-Duell in Wolfsburg mit 2:0.

Der VfL Wolfsburg darf auf den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga hoffen.

Für die Wölfe ist die Relegation "eine Art Rettungsfallschirm", so Rebbe. "Wenn ich jetzt die Fernsehbilder sehe und alle zur Verfügung stehenden Perspektiven auswerte, dann muss man sagen, dass es besser gewesen wäre, auf den Pfiff zu verzichten". "In der momentanen Situation war es gut, die Ruhe und die Gemeinschaft zu suchen". Er setzt darauf, "Kampfgeist und spielerische Stärke zu vereinen". "Der VfL hat viel Geld und große Stars, wir haben unsere Mittel", sagt Mittelstürmer Domi Kumbela.

"Kein Gegentor, das ist gut", kommentierte VfL-Trainer Andries Jonker das Ergebnis nach der Partie in der ARD, dass das Tor aus einer Fehlentscheidung resultierte, bezeichnete er als "komplett egal!"

Mit Jakub Blaszczykowski, Sebastian Jung und Riechedly Bazoer fehlen den Wolfsburgern drei Spieler. Hinter dem Einsatz von Ricardo Rodriguez steht nach wie vor ein Fragezeichen. "Mit Verlaub, wir sind der Erstligist!" Der Marktwert des Kaders der Wölfe beträgt stolze 154 Mio. Ob es beim VfL an Personalbudget nun 80, 90 oder sogar 100 Millionen Euro sind - je nachdem, was eingerechnet wird -, es ist ein Mehrfaches. Der 43-Jährige ("Ich bin entspannt angespannt") kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Im Hinspiel der Relegation gewinnt der VfL Wolfsburg 1:0 gegen Eintracht Braunschweig. Zwei Resultate, die dem Zweitligisten dieses Mal zum Aufstieg reichen würden.

Das erste Duell zwischen den beiden Lokalrivalen um den letzten freien Platz in der Fußball-Bundesliga steht unter ganz besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Zwar ist die Rivalität zwischen den beiden Fangruppen bei weitem nicht so groß wie zwischen Braunschweig und Hannover.

Der VfL Wolfsburg hat einen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht - aber mit viel, viel Glück. Blau-Gelbe Fantrikots sind in der Volkswagen-Arena nur im Gästeblock erlaubt, die Anhänger der Eintracht wurden dringend ersucht, nicht ohne Ticket den Mittellandkanal zu überqueren. Das gilt auch für Volkswagen-Betriebsratsboss Bernd Osterloh: Er ist gebürtiger Braunschweiger und Fan der Eintracht - hält aber auch dem VW-Werksclub VfL die Treue. Um Provokationen im Stadion zu verhindern, dürfen außerhalb des Gästebereichs keine Braunschweiger Fan-Utensilien getragen werden.

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