Arbeitslose weniger als im Mai 2016

Arbeitslose weniger als im Mai 2016

Merzig-Wadern. Der Arbeitsmarkt im Kreis Merzig-Wadern bleibt stabil. Das sind 131 Zugänge oder 3,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozent auf nun 4,8 Prozent zurück. Arend rät denjenigen, die noch keine Zusage von einem Ausbildungsbetrieb haben, sich alternative Berufswünsche zu überlegen und Kontakt mit der Berufsberatung aufzunehmen.

"Um den Fachkräftebedarf im Nordschwarzwald zu decken, setzen wir neben der dualen Ausbildung auch auf die Qualifizierung von Arbeitslosen ohne abgeschlossene Ausbildung".

Weiter meldet die Agentur für Arbeit: "Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 570 Menschen".

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen mit Ausnahme bei den Jugendlichen bei allen Zielgruppen verringert. Die Anzahl derer, die auf der Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle waren, sank im abgelaufenen Monat um 115 Personen und lag danach bei 1857. 490 Personen weniger als im April. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Mai um 18 Stellen auf 636 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 70 Stellen mehr. Im Vorjahr lag sie bei 6,4 Prozent, so die Arbeitsagentur.

Deutschlandweit ging die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent zurück (saisonbereinigt: 5,7 Prozent).

"Die positive Geschäftslage der Unternehmen und der wirtschaftliche Aufschwung zum Frühjahr haben zu mehr Beschäftigung und einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit geführt", bilanzierte der Leiter der Regionaldirektion, Bernd Becking. Das sind 71.000 Menschen weniger als im vergangenen April und 166.000 weniger als im Mai 2016.

Im Mai waren im Agenturbezirk Nagold-Pforzheim 2749 Geflüchtete als Arbeitsuchende gemeldet, darunter waren 1098 arbeitslos.

Prozent, nach 6,2 Prozent vor einem Jahr. Das waren 82 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen waren im Mai 7353 Frauen arbeitslos gemeldet, 250 weniger als im Vormonat. Dies waren 90 oder 13,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Den größten Bedarf nach Branchen meldeten: Unternehmensnahe Dienstleistungen (435 Stellen), darunter Zeitarbeit (381), Handel (171), Gesundheits- und Sozialwesen (168), Verarbeitendes Gewerbe (156), Gastgewerbe (113), freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (111).

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