Bundesliga: Thomas Tuchel nicht mehr länger Trainer von Borussia Dortmund

Thomas Tuchel bedankte sich bei den Fans für den Zuspruch

Thomas Tuchel hätte wohl dennoch gerne bei den Schwarzgelben weitergemacht, er erklärte via TWITTER: "Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre".

Nach zwei Jahren der Zusammenarbeit gehen der BVB und Tuchel auseinander. "Schade, dass es nicht weitergeht", schrieb der Fußball-Trainer bei dem Kurznachrichtendienst, dem er offenbar eigens deswegen beigetreten war, und kam seinem bis dato Arbeitgeber zuvor.

Die Trennung ist die Konsequenz aus den monatelangen Differenzen. Der Verein legte in seiner Erkärung aber "großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt".

"Der Verlust von Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan; die Integration vieler junger und unglaublich talentierter Spieler; der langfristige Ausfall einiger Akteure, die als Leistungsträger und Korsettstangen dieser Mannschaft im Umbruch fest eingeplant waren", seien für den Verein in der vergangenen Spielzeit große Herausforderungen gewesen, deren Bewältigung im Jahresverlauf zusätzlich durch negative Geschehnisse abseits des Platzes erschwert worden seien, spielte Watzke in seiner Eröffnung unter anderem auf die Ausschreitungen beim Heimspiel gegen RB Leipzig, die folgende Südtribünen-Sperre sowie den Bombenanschlag auf die Mannschaft im April im Rahmen des Champions League-Duells mit Monaco an. In einer kurzen Presse-Erklärung bedankt sich Dortmund bei Tuchel und wünscht ihm Glück für die Zukunft. Unter dieser Devise scheint es gestanden zu haben, das Arbeitsverhältnis des Trainers Thomas Tuchel bei Borussia Dortmund.

Auch Nuri Sahin war beim Pokalfinale sichtbar schockiert über die Tuchel-Entscheidung. Bei dem Anschlag waren der BVB-Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt worden. Es gehe "um grundlegende Werte wie Vertrauen, Respekt, Team- und Kommunikationsfähigkeit, um Authentizität und Identifikation".

Als sein Nachfolger ist nun in Dortmund der Schweizer Trainer Lucien Favre im Gespräch. In einem offenen Brief erklärt der BVB-Boss, dass es um Vertrauen und Loyalität gehe. Watzke hatte sie mit seinem brisanten Interview ("Klarer Dissens") vor dem wichtigen Spiel gegen 1899 Hoffenheim am 6. Mai bewusst weiter aufgerissen.

Am Samstag hatte die Borussia gegen Eintracht Frankfurt den deutschen Cuptitel geholt.

Sportdirektor Michael Zorc oder Präsident Reinhard Rauball, die Tuchel ebenfalls kritisch gegenüberstanden, haben sich bislang nicht geäußert. Zuletzt notierten die schon vorher schwächelnden Titel von Deutschlands einzigem börsennotierten Fußballverein 0,72 Prozent im Minus bei 6,095 Euro.

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Vor seinem Wechsel auf die Insel war Wagner vier Jahre lang Trainer der Dortmunder U23.

Unter zahlreichen trainersuchenden Clubs wie Inter Mailand, AS Rom oder Porto gilt Bayer Leverkusen als heißester Kandidat.

Tuchels Vertrag in Dortmund wäre noch bis 2018 gelaufen. Das stünde im Widerspruch zu offiziellen Aussagen des BVB und seines Chefs Watzke, ihm gegenüber habe niemals ein Spieler eine weitere Spielverlegung gefordert. Für den ehemaligen Mönchengladbacher Trainer dürfte eine Ablösesumme in Millionenhöhe fällig werden.

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