Migration: Rotes Kreuz: 44 Migranten in der Sahara verdurstet

Migration: Rotes Kreuz: 44 Migranten in der Sahara verdurstet

In Niger sind mindestens 44 Menschen gestorben, die sich auf der Flucht durch die nigrische Wüste in der Region um die zentral gelegene Stadt Agadez befanden. Nur sechs Menschen konnten sich zu Fuß bis zur nächsten Wasserquelle durchschlagen. Zwei der Überlebenden führten Retter demnach zum Unglücksort, an dem die Leichen gefunden wurden. Unter den Toten seien auch Frauen und kleine Kinder, teilten der örtliche Bürgermeister und das Rote Kreuz am Donnerstag mit.

Schlepper bringen seit Jahren Migranten von Agadez nach Dirkou. Das Land leidet immer wieder unter Hungersnöten. Niger liegt auf der Route, die Flüchtlinge aus weiter südlich liegenden Staaten nehmen, um nach Europa zu gelangen. Viele Migranten überleben den schwierigen Weg durch die Sahara und dann durch Libyen hin zum Mittelmeer nicht.

Deutschland und Italien setzen sich bei der EU für eine Mission an der Grenze zwischen Niger und Libyen ein. Ziel ist ein verstärkter Kampf gegen die illegale Einwanderung, wie aus einem Brief an die EU-Kommission hervorgeht, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Eine norwegische Hilfsorganisation warf der internationalen Gemeinschaft derweil vor, die Flüchtlingskrise in Afrika zu ignorieren.

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