Polizisten verletzt - Skandal-Spiel in München! 1860-Fans drehen durch

Als feststand, dass der TSV 1860 die Relegation gegen Jahn Regensburg verloren hatte und aus der Zweiten Liga absteigen muss, führten die Verantwortlichen die Demontage fort. "Leider habe ich in meinen kurzen acht Wochen eine Struktur vorgefunden, in der die Anteilseigner weder gemeinsame Interessen verfolgten, noch eine Vision für die Zukunft des Klubs hatten", sagte der Engländer in einer Stellungnahme, aus der mehrere Medien zitierten. Geldgeber Ismaik aber soll in einem Brief von seinem Anwalt sechs Forderungen gestellt haben - zum Beispiel die partielle Abschaffung des Weisungsrechts des e.V.an den KGaA-Geschäftsführer - was strikt gegen geltende Regularien der Bundesliga (DFL) verstoßen würde.

Minute flogen beim Stande von 0:2 Eisenstangen und Sitzschalen in den Strafraum von Regensburg-Keeper Philipp Pentke.

Präsident Peter Cassalette erklärte nach dem 0:2 (0:2) im Relegations-Rückspiel gegen den SSV Jahn Regensburg seinen Rücktritt. Eine Kündigung plus Umzug ins drittligataugliche Grünwalder Stadion (Kapazität 12.500 Zuschauer) ist schon alleine deshalb unwahrscheinlich, weil die Löwen bei einem möglichen Wiederaufstieg keine taugliche Spielstätte hätten. "Wir haben vereinbart, solange ich nicht getroffen werde, soll ich alles schnell beseitigen".

Bis am Freitag müsste der TSV 1860 München laut der "Süddeutschen" auf dem Konto seiner Fussballfirma den Eingang von elf Millionen Euro nachweisen können, um vom Deutschen Fussball-Bund die Lizenz für die dritte Liga zu erhalten. Ayre und er würden ihre Ämter jeweils nach einer geordneten Übergabe niederlegen. Der Gang in die dritte Liga verändert die Situation. Und er kündigte "grundlegende Änderungen" an.

"Star"-Trainer Vitor Pereira und sein Team erlagen dem Ruf des Geldes von Investor Hasan Ismaik und kamen mit weltfremden Ambitionen nach München". "Mir tut es im Herzen weh, was hier bei 1860 passiert", sagte der Ex-Nationalspieler. "Unter den Rahmenbedingungen ist es unglaublich schwer, hier zu arbeiten". Sie setzen dabei zwar nicht die Gesundheit von Menschen aufs Spiel wie die unverantwortlichen Fans, aber dafür die Existenz des Münchner Traditionsvereins. Im Zuge seines finanziellen Engagements bestimmte Ismaik die Vereinspolitik auf entscheidende Weise mit. Die Uneinigkeit hätte ihm eine Weiterarbeit unmöglich gemacht. "We go to the top", lautete sein Versprechen beim Amtsantritt im Winter. "Bei mir bleibt ein großer Schmerz", sagte der ehemalige Meistercoach des FC Porto.

Den Neubeginn muss neues Personal bewerkstelligen. Zudem fällt die Garantiesumme von Vermarkter Infront (rund fünf Millionen Euro pro Saison) weg. Nur einer will daran keine Schuld haben: Investor Hasan Ismaik. Macht Ismaik frisches Geld locker? Die 3. Liga startet am 21. Juli. Dann heißen die 1860-Gegner FSV Zwickau oder SG Sonnenhof Großaspach.

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