Restaurantkette Vapiano will noch dieses Jahr an die Börse

Vapiano ist bekannt für seine italienischen Nudel und Pizzagerichte

Frankfurt Die Restaurant-Kette Vapiano will mit ihrem Börsengang rund 85 Millionen Euro für die Eröffnung neuer Lokale einsammeln. Wie die Pasta-Kette am Mittwoch mitteilte, soll die Notierung noch in diesem Jahr erfolgen. Neben der Ausgabe neuer Aktien im Wert von rund 85 Millionen Euro ist auch der Verkauf von Papieren bestehender Anteilseigner geplant. Diese wollen zudem bei hoher Nachfrage weitere Anteile im Rahmen einer Greenshoe-Option anbieten, hieß es von Seiten des Unternehmens.

Reuters hatte im November 2016 unter Berufung auf Insider berichtet, Vapiano könne mit der Emission einen Erlös von 200 Millionen Euro erzielen und inklusive Schulden mit 600 Millionen Euro bewertet werden. EUR geschätzt. Das frische Kapital aus dem Börsengang wolle man vor allem zur Expansion in neue und bestehende Märkte verwenden. Darüber hinaus soll ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von zehn Millionen Euro zurückgezahlt werden.

Für den Börsengang holt sich Vapiano gleich mehrere internationale Banken mit ins Boot: So sollen Barclays, Berenberg, Jefferies und Unicredit das IPO begleiten, Lazard ist als Finanzberater für Vapiano tätig. Vapiano ist bekannt für seine italienischen Nudel- und Pizzagerichte, die vor den Augen der Kunden zubereitet werden.

"Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zum Kapitalmarkt der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen", sagte Vorstandschef Jochen Halfmann.

15 Jahre nach der Gründung zieht es die Restaurantkette Vapiano an die Börse.

Derzeit hält die Mayfair Vermögensverwaltung der früheren Tchibo-Mitgesellschafter Günter und Daniela Herz mit 44 Prozent den größten Teil des Unternehmens. Firmengründer Gregor Gerlach gehören nach Unternehmensangaben noch 30 Prozent, dem Wella-Erben Hans-Joachim Sander 25 Prozent. Das Management hält weniger als ein Prozent.

Aktuell betreibt Vapiano 185 Restaurants in mehr als 30 Ländern. Im vergangenen Jahr kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 248,6 Millionen Euro und einen bereinigten Betriebsgewinn von 28,6 Millionen.

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