So verärgerte Burger King das belgische Königshaus

Entscheidet sich ein Kunde für den belgischen König, so fragt ihn das System zwei Mal, ob er in seiner Wahl auch sichern sei: "Sind Sie sicher, dass Sie König Philippe wählen wollen?"

Was das belgische Königshaus stört, sind aber nicht etwa die Wahlbedingungen.

Die erste Filiale der US-amerikanischen Fast-Food-Kette Burger King ist in Belgien noch nicht eröffnet, aber es gibt bereits Ärger.

Brüssel. Burger King hat den Unmut des belgischen Königshauses auf sich gezogen. "Er ist nicht derjenige, der dir Fritten macht". Bebildert wird dies auf der einen Seite mit einem Porträt des Königs im Profil und auf der anderen Seite mit einem Hamburger. Vor allem, das Bild von Staatsoberhaupt König Philippe (57) bringt offenbar das blaue Blut in Wallung.

Das belgische Königshaus findet das allerdings weniger lustig. "Die Verwendung des Bildes des Königs bedarf einer Erlaubnis", hob der Palast in einer Stellungnahme hervor. Und da es sich um eine Verwendung zu kommerziellen Zwecken handele, wäre eine Autorisierung verweigert worden. "Wir missbilligen diesen Vorstoß", teilte ein Sprecher auf Anfrage der britischen BBC mit. Burger King dementiert das jedoch. Auf die Frage nach möglichen juristischen Schritten antwortete er, der Palast werde zunächst Kontakt zu Burger King aufnehmen.

Mit Fanfarenklägen und opulenter Musik ruft das Schnellimbiss-Unternehmen Burger King auf der Webseite Whoistheking.be dazu auf, den wahren König zu wählen. Von der Eröffnung der ersten Filialen in Belgien wird sich die Imbisskette wohl aber auch bei einem Votum für Philippe kaum abbringen lassen.

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