Angreifer von Notre-Dame bekannte sich in Video zum IS

Polizisten vor Notre Dame

Vor der Kathedrale Notre Dame in Paris hat die Polizei am Dienstag das Feuer auf einen Angreifer eröffnet. Der mutmaßliche Täter habe in einem Video, das bei einer Razzia gefunden worden sei, einen Eid auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geleistet, bestätigten Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Der Angreifer soll sich von hinten einer Polizeipatrouille genähert und mit einem Hammer auf einen der drei Beamten eingeschlagen haben.

Nach Angaben des Innenministeriums bedrohte der Mann auf dem Platz vor der Kathedrale drei Polizisten und schlug mit einem Hammer auf einen von ihnen ein.

Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und geht einem Terror-Verdacht nach. Das teilte Frankreichs Innenminister Gérard Collomb mit.

Paris In Paris hat nahe Notre-Dame ein Polizist einen Mann angeschossen, der ihn angegriffen hatte. Nach ergänzenden Berichten wurde der Angreifer verletzt. "Die Menschen sind in Panik geraten". Laut Collomb wurde der angegriffene Beamte leicht verletzt. Auf dem Vorplatz halten sich üblicherweise viele Touristen auf. Mit seinem 1831 erschienenen historischen Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" verewigte Victor Hugo die Kathedrale in der Literatur. Neben dem Hammer habe der Mann Küchenmesser bei sich gehabt. Alles sei sehr ruhig abgelaufen, sagte Bistums-Sprecherin Karine Dalle. Ein anderer Polizist schoss daraufhin auf den Angreifer und verletzte diesen ebenfalls. Unklar ist deshalb nach wie vor, ob es sich bei dem festgenommenen Verdächtigen um einen - möglicherweise verwirrten - Einzeltäter handelt oder um einen von Hintermännern unterstützten Extremisten.

Die nach dem Angriff zunächst in der Kathedrale festgehaltenen Besucher konnten das Gotteshaus nach und nach wieder verlassen. Der Bereich vor der Kathedrale wurde weiträumig abgesperrt.

Frankreich war in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehrfach Ziel islamistischer Anschläge. Mitte April war ein Polizist auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées von einem Gewalttäter erschossen worden. Mehrfach standen dabei Sicherheitskräfte im Visier. Bei Anschlägen im November 2015 waren dort 130 Menschen getötet worden. Der Ausnahmezustand soll nach Plänen der Regierung bis Anfang November 2017 verlängert werden.

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