Arabische Staaten verhängen Sanktionen gegen Katar

Die Türkei baut die militärische Zusammenarbeit mit Katar aus und stationiert zusätzliche Truppen in dem Emirat

Während der Saudi-Block Katar Terrorismus und Destabilisierung des Nahen Ostens vorwirft, ist die Außenpolitik von Saudi-Arabien und Verbündeten bei genauerer Betrachtung nicht minder destabilisierend. Auch der US-geführte Kampf gegen die IS-Miliz werde beeinträchtigt.

Zugleich appellierte er an Katar, die Anliegen der anderen Länder ernst zu nehmen.

US-Präsident Donald Trump sendete in den vergangenen Tagen widersprüchliche Signale an die Konfliktparteien. Trump warf Katar nun abermals vor, Terrorismus zu fördern. Trump und König Salman sprachen laut dem Weißen Haus darüber, dass die Finanzierung von Terrororganisationen und die Förderung des Extremismus durch alle Nationen in der Region verhindert werden müsse. Der US-Präsident hatte sich in der diplomatischen Krise eindeutig auf die Seite Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten geschlagen.

Die arabischen Staaten beschuldigen Katar, Terrororganisationen wie den sunnitischen Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. "Auch andere müssen Unterstützung für gewalttätige Organisationen innerhalb ihrer eigenen Grenzen unterbinden". Einem US-Medienbericht zufolge soll die diplomatische Krise mit Katar indes auf eine von russischen Hackern initiierte Fehlinformationskampagne zurückgehen. Eine Sprecherin der Botschaft Katars in Washington sagte, die Ermittlungen dauerten noch an. "Die sich entwickelnde Lage behindert aber unsere Fähigkeit, langfristige Militäreinsätze zu planen". Auf der Luftwaffenbasis Al-Udeid sind mehr als 10 000 US-Soldaten stationiert. In Katar befindet sich der größte US-Militärstützpunkt in der Region. Später schlug er einen moderateren Ton an. Das Land gehe entschlossener gegen Terrorismus vor als viele der Unterzeichner der Liste. "Vielleicht wird das der Anfang vom Ende des Terrorhorrors sein", schrieb er weiter. Katar wird eine Verbindung zum internationalen Terrorismus unterstellt. Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und weitere arabische Staaten werfen dem Land Unterstützung von Terroristen vor. Katars Regierung kritisierte, die Liste enthalte "erneut unbegründete Anschuldigungen".

Katar unterstütze noch immer "aufwieglerische und feindliche Medien", erklärte er weiter.

Katars Außenminister al-Thani wies die Vorwürfe gegen sein Land zurück. Einige der Personen auf der Liste würden sogar Sanktionen Katars unterliegen. "Das ist eine völlig falsche Politik", sagte Gabriel. "Wir sind der festen Überzeugung, dass jetzt die Stunde der Diplomatie ist", erklärte er bei dem Treffen in Wolfenbüttel.

Die Isolierung Katars stürzt den Golf-Kooperationsrat in seine tiefste Krise seit Gründung vor 36 Jahren. Die diplomatischen Beziehungen wurden abgebrochen, der Flugverkehr eingestellt und Katars einzige Landgrenze von Saudi-Arabien geschlossen.

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