Arabische Staaten verhängen Sanktionen im Streit mit Katar

In Katar findet seit 2008 der einzige Nacht-GP des Jahres statt

Der Emir, dessen Land sich nicht an den Schritten zur Isolation Katars beteiligt hat, hatte in den vergangenen Tagen Gespräche mit verschiedenen Staatsführern geführt, um eine Lösung zu finden.

Katars Außenminister Scheich Mohammed Bin Abdulrahman al-Thani sagte CNN, das FBI habe den Hackerangriff und die "Fake News"-Geschichte bestätigt". Sich Saudi-Arabien vollständig unterwerfen, wie dies das Königreich Bahrain getan hat und es von Riad anstrebt wird, möchte sich Katar freilich nicht. Zuvor hatte der US-Fernsehsender CNN berichtet, dass möglicherweise russische Hacker die Krise zwischen Katar und anderen arabischen Staaten ausgelöst hätten.

Im Konflikt um Katar ist das Golf-Emirat bereit zu Verhandlungen mit seinen Widersachern.

Tillerson begründete seine Forderung auch damit, dass das Katar-Embargo "humanitäre" Folgen für die katarische Bevölkerung wie etwa Nahrungsmittelknappheit habe und Geschäftsaktivitäten der USA und anderer Länder in der Region erschwere.

Am vergangenen Montag hatten Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar mit der Begründung abgebrochen, die Führung in Doha unterstütze Terrororganisationen.

US-Regierungsbeamte sagten laut CNN, das Ziel Russlands sei es offensichtlich, einen Keil zwischen die USA und ihre Verbündeten zu treiben. Das Parlament in Ankara ratifizierte am Mittwochabend zwei Abkommen, wonach Ankara zusätzliche Truppen in Katar stationieren und Sicherheitskräfte des Emirats ausbilden wird, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Doha ist zu einer Touristen Attraktion geworden

Trump und König Salman sprachen laut Weißem Haus darüber, dass die Finanzierung von Terrororganisationen und die Förderung des Extremismus durch alle Nationen in der Region verhindert werden müsse. Mauretanien zog am Dienstag nach, auch Jordanien fuhr seine diplomatischen Beziehungen zurück.

Schon jetzt kontrollieren die Saudis die wichtigsten arabischen Tageszeitungen und - mit Ausnahme von Al Jazeera - alle grossen TV-Sender. Es sei "so gut zu sehen", dass sein kürzlicher Besuch in Saudi-Arabien "sich bereits auszahlt", schrieb Trump am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Nachbarländer schlossen die Grenzen.

Der Golfstaat gilt wegen seiner Öl- und Gasreserven als das reichste Land der Erde und hält Anteile an deutschen Grosskonzernen wie Volkswagen und der Deutschen Bank.

Der türkische Präsident Erdogan kritisierte unterdessen die Isolation des Golf-Emirats. Sie würden von Doha finanziert und hätten Kontakte zu Terroristen, hieß es.

Gabriel kritisierte, Qatar solle offenbar isoliert und existenziell getroffen werden.

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