Britische Premierministerin May will neue Regierung bilden

Theresa May mit ihrem Mann Philip nach der Stimmabgabe Bild AFP

Die schottischen Nationalisten büßten zahlreiche Mandate ein. hip London - Die britische Premierministerin Theresa May hat nach einer schweren Wahlniederlage von Königin Elizabeth II. den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. May, die einen harten Kurs ohne größere Zugeständnisse an Brüssel vertritt, hatte sich im April selbst für die vorgezogene Abstimmung ausgesprochen - mit dem Ziel, ihre Mehrheit und Rückendeckung in den Verhandlungen zu stärken.

Theresa May strebe eine konservative Minderheitsregierung mit Duldung der nordirischen Protestanten der DUP (Democratic Unionist Party) an, hieß es in britischen Medien. Sie sind nun auf die Unterstützung weiterer Abgeordneter angewiesen. Die Tories und die DUP könnten eine formelle Koalition eingehen, in der beide Parteien Minister stellen. DUP-Chefin Arlene Foster sagte der BBC, dass sie von Gesprächen mit den Konservativen ausgehe. Sie teilte am Freitag vor den Beratungen Mays mit der Queen knapp mit: "Ich denke, es wird sicher Kontakt über das Wochenende geben".

Labour-Chef Jeremy Corbyn, der ein starkes Ergebnis einfahren konnte, hat May zum Rücktritt aufgefordert. Doch die Abschlussumfrage lässt May wieder hoffen: Der Ipsos-Mori-Befragung zufolge wollten 44 Prozent für die Tories stimmen, ein Prozentpunkt weniger als noch am Freitag.

"Wir sind bereit, diesem Land zu dienen", hatte Corbyn verlauten lassen. Kommentatoren hielten es aber für unwahrscheinlich, dass Labour damit erfolgreich sein wird. Die Wahl hat also ein "hung parliament" hervorgebracht - ein "Parlament in der Schwebe", in dem keine Partei eine absolute Mehrheit hat. Auf die schon in etwas mehr als einer Woche beginnenden Brexit-Verhandlungen blickte sie mit Zuversicht - ebenso wie Bundeskanzlerin Merkel. Sie gehe auch davon aus, dass Großbritannien seinen Verhandlungsplan einhalten wolle. Die komplizierten Verhandlungen müssen bis Ende März 2019 abgeschlossen sein - anderenfalls scheidet Großbritannien ohne Vertrag oder Übergangsregelung aus der Europäischen Union aus. Die Konservativen und die DUP würden dafür zusammenarbeiten und dabei auf der "starken Beziehung zueinander, die über die Jahre gewachsen" sei aufbauen. Nach Einschätzung von Volkswirten ist ein harter Schnitt Großbritanniens mit der EU nach Mays Wahlschlappe vom Tisch. Sie muss jetzt einen Koalitionspartner für ihre Konservativen finden. "Wir können morgen früh anfangen". "Jetzt sind die Briten am Zug", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". "Wir von unserer Seite sind verhandlungsbereit und vorbereitet", sagte Merkel am Freitagabend nach einem Gespräch mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto in Mexiko-Stadt. EU-Unterhändler Michel Barnier schrieb auf Twitter, die Austrittsgespräche "sollten beginnen, wenn das Vereinigte Königreich bereit ist".

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