Trump bekennt sich zur Beistandspflicht der Nato

US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einem Auftritt im Verkehrsministerium in Washington

Er sehe die Vereinigten Staaten dem Artikel 5 verpflichtet, sagte Trump bei einer Pressekonferenz mit dem rumänischen Präsidenten Johannis auf eine entsprechende Frage.

Der Abschnitt des Nordatlantikvertrags verpflichtet die Mitgliedstaaten zum Beistand im Fall eines bewaffneten Angriffs auf einen Bündnispartner. Nach der Senats-Aussage des früheren FBI-Chefs James Comey sehe er sich vollständig entlastet, bejahte er am Freitag im Rosengarten des Weißen Hauses. Beim Nato-Gipfel hatte Trump noch schwere Irritationen ausgelöst, weil er es unterlassen hatte, sich zu der in dem Artikel des Nato-Vertrags festgeschriebenen Verpflichtung zum gegenseitigen Militärbeistand zu bekennen.

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten bereit, unter Eid zur Affäre um die dubiosen Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams auszusagen.

Bei den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA hatte die NATO zum ersten und bisher einzigen Mal den Bündnisfall nach Artikel 5 ausgerufen.

Trump hatte sich bislang nicht ausdrücklich zu der Beistandspflicht bekannt.

Allgemein war dann erwartet worden, dass der US-Präsident beim Nato-Gipfel in Brüssel ein Bekenntnis zu Artikel 5 ablegen würde. Auf die Frage, ob es von den Unterredungen mit Comey Aufzeichnungen gebe, sagte Trump, dazu wolle er sich "in naher Zukunft" äußern. Die Vereinigten Staaten seien da, um zu schützen, erklärte Trump. Bemerkenswert war sein Auftritt vor allem deswegen, weil die anderen Länder den USA zuvor deutlich entgegengekommen waren.

Trump verlangt von den anderen Mitgliedern der Nato, dass sie deutlich mehr Geld für Rüstung und Militär ausgeben. Diese Forderung wiederholte er auch am Freitag. "Wir werden die Nato sehr stark machen".

Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten haben 2014 beschlossen, spätestens von 2024 an zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Rüstung und Militär auszugeben. Die USA sind der Auffassung, dass alle NATO-Länder die zwei Prozent wirklich erreichen müssen.

Related:

Comments

Latest news

Arabische Staaten verhängen Sanktionen gegen Katar
Der US-Präsident hatte sich in der diplomatischen Krise eindeutig auf die Seite Saudi-Arabiens und seiner Verbündeten geschlagen. US-Präsident Donald Trump sendete in den vergangenen Tagen widersprüchliche Signale an die Konfliktparteien.

Formel 1: Fernando Alonso stellt McLaren Sieg-Ultimatum bis September
Genau wie Teamkollege Stoffel Vandoorne hat der stolze Spanier vor dem siebten Saisonlauf keinen einzigen WM-Punkt auf dem Konto. Lebensqualität sei dann wichtiger als noch ein paar Saisons in der Formel 1, betonte er im Fahrerlager in Montréal .

Messi: Das hält er wirklich von Ronaldo
"Ich habe es immer betont - und er auch: Diese Rivalität wird mehr von der Presse angeheizt als von uns". Barca-Präsident Josep Bartomeu versicherte mehrfach, die Verlängerung sei nur eine Frage der Zeit.

Online Casinos – wie finde ich einen guten Anbieter?
Deshalb sollte man sich vorab ein wenig informieren und sich überlegen, welche Spiele einen besonders interessieren. Viele Online Casinos bieten die Möglichkeit das Spielangebot in Teilen kostenlos vorab zu testen.

Fußball-Wetten in Europa
Es gibt zunehmend Gelegenheit für die europäischen Fußball-Fans auf ihre Lieblings-Teams oder Spiele zu setzen. Zwei der größten E-Wallets kommen in Form von Skrill (offiziell als MoneyBookers bekannt) und Neteller.

Other news