Regionalliga: So plant 1860 die Zukunft

Trainer Daniel Bierofka von München

Der TSV 1860 München wird sich für die Regionalliga Bayern bewerben und plant mit einer Rückkehr in das altehrwürdige Grünwalder Stadion. Beim Trainingsstart des Klubs kündigte Geschäftsführer Markus Fauser an, die entsprechenden Lizenzunterlagen "in den nächsten zwei Wochen" beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) einzureichen. Es ist davon auszugehen, dass der TSV als 19. Team der vierten Liga die Lizenz erhält. Zur Spielstätte der Sechziger sagte Fauser: "Unsere Planung ist auf das Grünwalder Stadion ausgerichtet".

Die Fans des TSV 1860 München dürften der Allianz Arena keine Tränen nachweinen. Und die Löwen-Fans dürfen den Neuanfang ihres Teams in ihrem geliebten Grünwalder Stadion begleiten.

Fauser dementierte indes Spekulationen, wonach 1860 insgeheim eine Insolvenz anstrebe, um Geldgeber Ismaik zu einem Weggang zu drängen.

Sportlich geht der TSV nach dem Zwangsabstieg mit zunächst 26 Spielern im Kader in die Saisonvorbereitung.

Zugleich sind die "Löwen" entschlossen, aus der bei Fans verhassten Allianz Arena des Stadtrivalen FC Bayern auszuziehen und wieder in ihrem traditionellen Heimstadion nahe des Vereinsgeländes zu spielen. Offen ist allerdings, ob das Grünwalder Stadion überhaupt den Anforderungen des DFB genügt, sollte der Verein von der Regionalliga in die dritte Liga aufsteigen. Weil Ismaik einen Millionenbetrag verwehrte, darf 1860 nicht in der 3. Liga antreten.

Sportlich soll es eine junge Truppe richten, von der Trainer Bierofka gleich am Anfang den Druck nehmen will.

"Wir haben einen guten Kader, der hier und da noch verstärkt werden muss", sagte Bierofka.

Unabhängig von Namen sagte Bierofka vor dem ersten Training: "Auf diesen Säulen will ich die Mannschaft aufbauen: Disziplin, Fitness und Persönlichkeit".

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