USA muss nach 1:1 in Mexiko weiter um WM-Ticket zittern

Michael Bradley

Ein Remis beim kleinen Nachbarn und großen Rivalen Mexiko wird schon als Erfolg verbucht. Der frühere Gladbacher Bundesliga-Profi fing einen missglückten Pass im Mittelkreis von Leverkusens Mexikaner Javier "Chicharito" Hernandez ab, sprintete ein paar Meter mit dem Ball und chippte ihn aus rund 35 Metern über den zu weit vor dem Tor postierten mexikanischen Torwart Guillermo Ochoa ins Netz.

Brachte das Team der USA in Mexiko früh in Führung: Michael Bradley.

Arena wusste wie Bradley, dass eine Niederlage im Aztekenstadion eine schwere Hypothek gewesen wäre. "Jetzt können wir nach vorne schauen".

Trotz eines Traumtores von Michael Bradley haben die USA einen wichtigen Sieg im Kampf um die Teilnahme an der Fußball-WM 2018 in Russland verpasst. Im Aztekenstadion hatten die Amerikaner von den vergangenen sieben Qualifikations-Spielen fünf verloren.

Der Dortmunder Youngster Christian Pulisic, der gegen Trinidad und Tobago noch der entscheidende Spieler war, blieb dagegen eher blass und wurde in der Nachspielzeit ausgewechselt - auch Bobby Wood vom Hamburger SV stand in der Startelf der Gäste. Doch ein Selbstläufer ist die Qualifikation noch lange nicht. Mexiko (14) hat als Spitzenreiter fast schon einen der drei fixen Startplätze der Concacaf-Zone sicher. Die Mittelamerikaner holten im Heimspiel gegen die USA ein 1:1 und führen die Quali-Tabelle mit 14 Punkten souverän und ungeschlagen an. Jetzt gilt alle Konzentration nach dem Gold Cup im Juli dem Schlussspurt in der WM-Qualifikation. Costa Rica hat aber ebenso wie das viertplatzierte Team aus Panama, das sechs Punkte hat, ein Spiel weniger ausgetragen als die US-Boys. Drei Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaft in Russland, der Vierte muss in ein Playoff-Duell gegen ein Team aus Asien. Auswärts stehen noch die Begegnungen bei den Außenseitern Honduras (5. September) und Trinidad/Tobago (10. Oktober) an.

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