Asylbewerberin will, aber darf Deutschland nicht verlassen

Demnach hat die 53-jährige Ghusoon Mubarak bereits vor zweieinhalb Monaten den Ablehnungsbescheid ihres Asylantrags erhalten. Die Mutter von drei Kindern (17, 18 und 21 Jahre) ist geschieden, in ihrer Heimat hat sie Berufsverbot, ist als Regierungskritikerin auf einer roten Liste. "Ich habe dort für einen TV-Sender für Exil-Iraker gearbeitet. Ich hatte ein gutes Leben, auch die Regierung hat mich als Flüchtling finanziell unterstützt". Doch als in Syrien ebenfalls Krieg ausbrach, flog sie in die Türkei. "Ich wusste nicht, wie es weitergehen soll". "Meine erste Station war Röhrnbach, dort stellte ich meinen Asylantrag", so Mubarak über ihre Ankunft in Niederbayern.

Auf den Tag genau ein Jahr und sieben Monate später kam dann die Ablehnung. Von dort aus kam die heute 53-Jährige 2013 über die Grenze nach Deutschland, wo sie um Asyl ansuchte - und jetzt für eine schnelle Rückkehr in ihre Heimat kämpft.

Außerdem will sie nun schnell in den Irak abgeschoben werden, um ihren im Sterben liegenden Vater zu verabschieden. "Aber das Verfahren zieht sich in die Länge", schreibt die Zeitung. Mubarak erzählt "Am Sonntag": "Den Mitarbeitern der Ausländerbehörde im Passauer Landratsamt mache ich keinen Vorwurf". Sie tun ihre Arbeit und sie bemühen sich sicher."Doch das System sei einfach zu langsam". Doch die Behörden sind überlastet, sie muss warten. "Ohne Papiere können wir niemanden abschieben", so Windpassinger. Zudem sei die Abschiebung in Länder wie Afghanistan und den Irak nicht gerade einfach, denn diese würden sich nicht gerade darum "reißen" Geflüchtete wieder bei sich aufzunehmen.

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