Berater von Theresa May legen Ämter nieder

UK-Wahl- Bittere Niederlage für May

Die Zukunft von Theresa May ist noch ungewiss, ihre wichtigsten Mitarbeiter aber gehen: Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit bei der Parlamentswahl in Großbritannien sind die beiden ranghöchsten Vertrauten und Berater zurückgetreten. Timothy erklärte, er übernehme seinen Teil "der Verantwortung für diesen Wahlkampf".

Wie ein Sprecher der Partei mitteilte, trat auch Co-Stabschefin Fiona Hill zurück.Seit der Wahl, in der die Konservativen ihre Regierungsmehrheit im Unterhaus verloren, hatten viele Tories die beiden heftig kritisiert und ihren Rücktritt gefordert. Trotz Rücktrittsforderungen ließ sich May offiziell mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragen.

Die Stabschefs Timothy und Hill legten ihre Ämter nieder.

Sie setzt dabei auf die Unterstützung der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP). Insbesondere Timothy gilt als verantwortlich für einen der größten Missgriffe im Wahlkampf: den Plan für eine Reform der Pflegefinanzierung, die als "Demenzsteuer" gebrandmarkt wurde und die Premierministerin zu einer politischen Kehrtwende mitten im Wahlkampf zwang.

Die Wahl hat Theresa May die absolute Mehrheit im Parlament gekostet, jetzt brauchen die Tories einen Partner.

Auf Kritik stiess auch Mays Entscheidung, fünf wichtige Mitglieder ihres bisherigen Kabinetts im Amt zu belassen.

Nach ihrer Wahlschlappe steht die britische Premierministerin Theresa May massiv in der Kritik.

Nach einem Bericht des "Telegraph" eruieren Parteimitglieder wie Aussenminister Boris Johnson, Innenministerin Amber Rudd und Brexit-Minister David Davis, ob sie als Regierungschefin ersetzt werden sollte. "Sie ist erledigt", titelte die Boulevard-Zeitung "The Sun" am Samstag. Unter den Parlamentsmitgliedern der Tories, die der Zeitung Auskunft gaben, herrsche aber Konsens, dass eine Putsch noch vor den Brexit-Verhandlungen einem politischen Suizid gleich käme. Ein Knackpunkt bei den Verhandlungen dürfte die Grenze zwischen Irland und Nordirland nach dem EU-Austritts Großbritanniens sein. Nordirland befürchtet wirtschaftliche Nachteile und ein Wiederaufflammen des Konfliktes zwischen pro-irischen Republikanern und pro-britischen Unionisten. In Belfast wurden dazu erste Gespräche geführt. Laut einer Umfrage des bei Tories beliebten Politik-Blogs "ConservativeHome" fordern 60 Prozent, dass May zurücktreten soll, nur 37 Prozent halten noch zu ihr. Die Verhandlungen sollen bereits am 19. Juni beginnen. Sowohl die Opposition als auch Abgeordnete aus Mays konservativer Tory-Partei verwiesen unter anderem auf Vorbehalte der DUP gegen Homo-Ehe, Abtreibung und Klimaschutz. Die Aussicht auf einen Deal mit der DUP sei "schaurig", twitterte die Labour-Abgeordnete Jo Stevens.

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