Bundesliga-Relegation Platzsturm in Braunschweig

Norderstedt muss gegen Wolfsburg ran

Während des Relegationsspiels zwischen Zweitligist Eintracht Braunschweig und Erstligist VfL Wolfsburg ist zunächst ein Ordner von einem Feuerwerkskörper getroffen worden. Dem 1:0-Hinspielerfolg am Donnerstag ließen die Wolfsburger im zweiten Duell einen weiteren 1:0 (0:0)-Sieg folgen, der den Klassenerhalt sicherte. Braunschweig spielte durch eine gelb-rote Karte für Maximilian Sauer ab der 82. Minute in Unterzahl. Uns geht es derzeit nicht so gut. "Wir haben trotz guter Chancen das Tor nicht gemacht, das ist der Knackpunkt gewesen", sagte Braunschweigs Manager Marc Arnold. Sein Trainer Torsten Lieberknecht haderte nach dem Schlusspfiff mit der Chancenverwertung seines Teams. "Aber wir werden ganz schnell aufstehen und haben Bock auf die nächste Saison". Allerdings haben wir es nicht geschafft, Tore zu schießen, obwohl die Möglichkeiten da gewesen wären, und dann wird es halt schwer. "Wenn die mehr können, würde mich das überraschen" - diese kecke Prognose von VfL-Trainer Andries Jonker schien ziemlich deplatziert. "Ich bin froh und erleichtert". Aber das war das absolute Minimum, was wir erreichen mussten. Die Entscheidung über die Ligazugehörigkeit für die kommende Saison fällt im heutigen Rückspiel (18 Uhr/live auf ARD).

Dass Olaf Rebbe alleinverantwortlich Manager bleibt, erscheint unwahrscheinlich. Wir haben viele Matchbälle liegen gelassen.

Die Wolfsburger Mannschaft feierte erst spät mit den Fans an einem Hinterausgang des Stadions den Klassenerhalt.

Je länger das Spiel dauerte, desto unerträglicher wurden die Beschimpfungen gegen den Wolfsburg-Stürmer.

Ungeachtet subtropischer Temperaturen im ausverkauften Eintracht-Stadion brauchten die Platzherren eine Aufwärmphase, um die richtige Balance für ihr Spiel zu finden. Zwar wechselte die Eintracht offensiv, aber der große Schwung der ersten Hälfte kehrte nicht mehr zurück. Der Schwede brachte jedoch nicht genug Druck hinter den Ball, VfL-Torhüter Koen Casteels war daher nicht ernsthaft gefordert. Fußballgottlob hat sich aber der Klub durchgesetzt, der der Bundesliga besser zu Gesicht steht: der VfL Wolfsburg. Gefährlich wurde es nur in der 34. Minute, aber der Schuss von Yannick Gerhardt war zu unplatziert, Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic klärte zur Ecke. Aber auch der Ex-Wolfsburger konnte den Ausfall von Domi Kumbela (Oberschenkelprobleme) nicht kompensieren.

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