Federer freut sich auf seine Rückkehr und lobt Nadal

Tommy Haas jubelt während seines Erstrundenspiels gegen Pierre Hugues Herbert aus Frankreich

Die Batterien sind bei Roger Feder aufgeladen: "Ich fühle mich frisch und bin guten Mutes", sagt der 18-fache Grand-Slam-Sieger beim Turnierauftakt in Stuttgart mit Kurzhaarfrisur. Am Mittwoch wird er beim Rasen-Turnier in Stuttgart zum ersten Mal seit dem 2. April wieder ein Match bestreiten und könnte dort auf den deutschen Altmeister Tommy Haas treffen. Wegen seines lädierten Knies hatte sich 2016 zu einem Jahr zum Vergessen entwickelt. Nachdem der 35-jährige Baselbieter im letzten Jahr die zweite Saisonhälfte aus gesundheitlichen Gründen komplett verpasst hatte, legte er in diesem Jahr nach seinem fulminanten Saisonstart mit den Triumphen in Melbourne, Indian Wells und Miami zwecks Schonung eine zweimonatige Wettkampfpause ein. Wenn man Woche für Woche spielt, erlischt das Feuer so ein bisschen.

Zum Teilzeitarbeiter ist Federer deswegen nicht mutiert, nur das Verhältnis zwischen Trainings-, Erholungs- und Turnierblöcken hat sich stark verschoben.

In der für die Qualifikation maßgeblichen Jahreswertung folgt Roger Federer auf Platz zwei vor dem österreichischen Aufsteiger Dominic Thiem, French-Open-Finalist Stan Wawrinka aus der Schweiz, Deutschlands Top-Talent Alexander Zverev, dem Serben Novak Djokovic, London-Titelverteidiger Andy Murray und dem Belgier David Goffin. Gegenüber früher trainiert Federer mit bald 36 nicht mehr so umfangreich - und maximal noch drei Tage am Stück. "Der Körper regeneriert sich in den Pausen, der Kopf gewinnt Distanz, so dass ich mich wieder riesig auf die Turniere freue. Dass er das so durchziehen konnte, ist natürlich gigantisch", sagte Federer. "Er wird mit grösstem Selbstvertrauen nach Wimbledon kommen, was nicht ideal, aber auch schon zum zehnten Mal so ist".

"Ich hatte bisher eine großartige Saison, und ich bin sehr froh, dass ich mich jetzt schon für London qualifiziert habe", sagte der Spanier, der im vergangenen Jahr wegen einer langwierigen Handgelenkverletzung auf die Teilnahme am Finale verzichten musste. Dazu muss Haas in der ersten Runde am Dienstag allerdings den französischen Doppel-Spezialisten Pierre-Hugues Herbert besiegen. Diesmal spricht nichts gegen einen Turniersieg.

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