Löw und Werner verurteilen Pfiffe: "Nur, weil ich bei RB spiele"

Timo Werner

Rückendeckung bekam Werner auch von seinem Verein RB Leipzig. "Ich wünsche ihm gute Besserung und wünsche ihm, dass er möglichst in der zweiten Halbserie der Bundesliga im neuen Jahr wieder ins Training einsteigen kann und alles positiv für ihn verläuft", so der Bundestrainer. "Wenn wir mit der Nationalmannschaft unterwegs sind, hat das im Stadion nichts zu suchen", wurde Jonas Hector vom 1. FC Köln genauso deutlich wie Emre Can vom FC Liverpool: "Das ist schade, wir spielen für Deutschland. Aber das ist ein sehr, sehr junger Spieler", sagte Löw: "Ein Nationalspieler, der am Anfang seiner Karriere steht und in der Bundesliga 21 Tore erzielt hat, der darf nicht ausgepfiffen werden, das ist nicht in Ordnung". Timo hat einmal einen Fehler gemacht und sich dafür entschuldigt. Schon bei seinem ersten A-Länderspieleinsatz im März beim Abschiedsspiel von Lukas Podolski gegen England in Dortmund war der flinke Stürmer bei seiner Einwechslung mit schrill gellenden Pfiffen bedacht worden. "Die Leute, die das machen, sind keine richtigen Fans". "Was heißt gewöhnt? Ich weiß nicht, was die Gemüter so bewegt". Dreifach-Torschütze Sandro Wagner, der wie Amin Younes und Julian Brandt erstmals im DFB-Trikot traf, befand ebenfalls, die Stimmung in Nürnberg sei gut gewesen, die Pfiffe das einzige gewesen, was ihn gestört habe. Ist doch toll für uns Deutsche, dass wir so einen bei uns haben.

"Herr Werner, haben Sie die Pfiffe wahrgenommen?" Deshalb empfand er es als eine "Unverschämtheit, dass man ihn auspfeift". "Man sollte froh sein, dass ein junger deutscher Spieler so viel Klasse hat und so viel Potenzial". "Der spielt hier für Deutschland und nicht für Leipzig oder sonst wen".

Seit der Schwalbe in der Hinrunde der vergangenen Bundesligasaison gegen Schalke 04 und der späten Reue sieht sich der Stürmer den Unmut der gegnerischen Fans ausgesetzt.

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