Mays Stabschef tritt nach Wahlschlappe zurück

DUP-Chefin Foster

Ein Sprecher der Partei teilte mit: Auch Co-Stabschefin Fiona Hill (43) trat zurück.

Kabinettsmitglied Rob Wilson hat am Donnerstag seinen Sitz für die Tories im Unterhaus verloren und ärgert sich über Mays Wahlkampfstrategie: "Wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich, dass das Ganze total wahnsinnig war".

May dagegen hat die Kontrolle über die eigenen Grenzen bisher als wichtigstes Ziel der Verhandlungen mit der EU genannt und ist bereit, dafür die Mitgliedschaft im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion aufzugeben. Britischen Medienberichten zufolge hatten führende Mitglieder der Tories den Verbleib Mays im Amt vom Rücktritt ihrer Stabschefs abhängig gemacht.

"Ich übernehme die Verantwortung für meinen Anteil an diesem Wahlkampf, der die Aufsicht über unser politisches Programm war", schrieb der bisherige Stabschef Mays, Nick Timothy (47), in einem Blog der Tories.

"Es ist offenbar, dass die Ergebnisse der Parlamentswahl eine große Enttäuschung sind". Timothy war vorgeworfen worden, maßgeblich hinter dem umstrittenen Vorhaben zu stehen, ältere Menschen größtenteils für die Kosten ihrer Pflege aufkommen zu lassen. May zog den Plan angesichts der verbreiteten Empörung schließlich mitten im Wahlkampf wieder zurück. Die frühere Kommunikationschefin der Premierministerin, Katie Perrior, beklagte gegenüber dem Sender BBC eine "schreckliche" Stimmung bei Treffen, an denen Timothy und Hill teilnahmen.

Unterdessen haben in Belfast die Gespräche mit der nordirisch-konservativen Partei DUP begonnen, die den Konservativen im Unterhaus künftig zu einer Mehrheit verhelfen soll.

Weitere Links zum Thema Eigentlich hatte May sich von der vorgezogenen Neuwahl ein starkes Mandat für die Brexit-Verhandlungen erhofft, ihre konservativen Tories erlitten stattdessen aber bittere Verluste und büßten ihre absolute Mehrheit eint.

London Nach der Wahlschlappe der Premierministerin May, bereiten laut Berichten Parteikollegen eine Ablösung vor. "Sie ist erledigt", titelte die Boulevard-Zeitung "The Sun" am Samstag.

Großbritannien dürfte damit geschwächt in die Brexit-Verhandlungen gehen. "Koalition der Irren" titelte die Boulevard-Zeitung "Daily Mirror" mit Blick auf Mays angestrebte Minderheitsregierung mit Unterstützung der streng konservativen nordirischen DUP. Die Vorsitzende der Tories in Schottland, die in der Wahl stark hinzugewonnen hatten, holte sich bei May eine Garantie über die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Nach einem Bericht des "Telegraph" sondieren Parteimitglieder wie Außenminister Boris Johnson, Innenministerin Amber Rudd und Brexit-Minister David Davis, ob sie als Regierungschefin ersetzt werden sollte. Für Samstagnachmittag berief May eine erste Kabinettssitzung ein.

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