Merkel nach Mexiko abgeflogen - Trumps Handelspolitik Thema

Am Samstag schließt Merkel ihren Besuch in Mexiko mit der Teilnahme an einer Wirtschaftskonferenz ab.

Mexiko-Stadt - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitagnachmittag (Ortszeit) zu einem Besuch in Mexiko eingetroffen. Die mexikanische Wirtschaft ist stark auf die Vereinigten Staaten ausgerichtet. Darüber hinaus kritisierte die Bundeskanzlerin Versuche, komplexe Dinge mit einfachen Antworten zu lösen. Trotz der Unsicherheit über eine mögliche Neuausrichtung der US-Handelspolitik durch Präsident Donald Trump sind die Mitgliedsunternehmen der deutsch-mexikanischen Aussenhandelskammer einer Umfrage zufolge überwiegend positiv gestimmt. Außerdem stellt sie eine engere Zusammenarbeit in Aussicht.

Die Gespräche dienten auch der Vorbereitung des G20-Gipfels in Hamburg Anfang Juli.

Der G20-Runde droht - wenige Monate vor der Bundestagswahl im September - in Teilbereichen ein Scheitern, nachdem Trump das Ausscheiden seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt hat. Deutschland werde sich dafür einsetzen, dass zügig verhandelt werde - vielleicht schon mit einem Abschluss noch in diesem Jahr, sagte Merkel. "Wir alle gewinnen in einer offenen Welt". Es könnte mehr werden: Angesichts der protektionistischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump will Mexiko seine Beziehungen mit anderen Regionen stärken.

Schlepperbanden und Menschenhändler müssten freilich bekämpft werden, sagte Merkel. Sie begrüße, dass die Regierung zuletzt Maßnahmen zum Schutz von Journalisten ergriffen habe. In der gemeinsamen Pressekonferenz am Freitagabend im Nationalpalast in Mexiko-Stadt erwähnte die Kanzlerin nur sehr zurückhaltend Probleme wie Journalistenmorde und Verschwundene. Es ist dennoch zu erwarten, dass Merkel und Peña Nieto auch über die Pläne Trumps sprechen, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer zu errichten.

Peña Nieto äußerte die Hoffnung, die Verhandlungen mit der EU noch in diesem Jahr abzuschließen. Sie lud mexikanische Unternehmen ein, sich und ihre Produkte auf der Messe in Hannover im kommenden Jahr in Deutschland vorzustellen.

Merkel wies Erwartungen zurück, sie könne in der Abgrenzung und Auseinandersetzung mit Trump die "Führerin der freien Welt" sein. Viele fertigen dort auch für den Export in die USA. Thematische Schwerpunkte waren Wissenschaft und Kultur, Bildung, Innovation, Mobilität und Klimaschutz.

Die moderne, digitale Industrieproduktion sei eine große Herausforderung, biete aber auch Chancen, sagte Merkel.

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