Mexiko und Merkel planen neues Handelsabkommen

Merkel warnte wie schon zuvor bei ihrem Besuch in Argentinien vor einer Politik der Abschottung.

Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto hat zugesagt, die Interessen ausländischer Firmen im Land bei einer Neuverhandlung des Nafta-Abkommens zu schützen.

Wähend einer Diskussion mit dem mexikanischen Präsidenten Peña Nieto in der Hauptstadt kritisierte Merkel indirekt die Pläne von US-Präsident Trump, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen.

Merkel hatte am Freitag gefordert, dass bei den zwischen den USA, Mexiko und Kanada vereinbarten Neuverhandlungen zum nordamerikanischen Freihandelsabkommen Nafta Interessen deutscher Firmen gewahrt werden müssten.

Die deutschen Unternehmen in Mexiko empfänden den Besuch Merkels als Rückenstärkung, sagt Johannes Hauser, Geschäftsführer der Deutsch-Mexikanischen Handelskammer Camexa. Bei den Beratungen mit Peña Nieto ging es auch um den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg.

Der G20-Runde droht - wenige Monate vor der Bundestagswahl im September - in Teilbereichen ein Scheitern, nachdem Trump das Ausscheiden seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt hat. "Wir müssen alle zusammenarbeiten. für eine freie offene Welt, bei der wir die Globalisierung menschlich gestalten wollen". Der US-Präsident hat sich wegen seines Bauwerks mit der mexikanischen Regierung angelegt.

Denn es war ein heikler Besuch, weil der Präsident daheim wegen einer dramatisch schlechten Menschenrechtsbilanz stark unter Druck steht.

Trump will an der über 3000 Kilometer langen Grenze zwischen den USA und Mexiko eine Mauer errichten, um illegale Migration und Drogenschmuggel zu stoppen. Das Gespräch drehte sich um die Lage der Menschenrechte in Mexiko, die Situation der von Gewalt und Verfolgung bedrohten Journalisten, die zahlreichen Fälle der Verschwundenen und den Kampf gegen sexuelle Gewalt, wie ein Regierungssprecher sagte.

Peña Nieto äusserte die Hoffnung, die Verhandlungen mit der EU noch in diesem Jahr abzuschliessen. Der bereits bestehende Freihandel zwischen Mexiko und der EU wird derzeit neu verhandelt, um das Abkommen auszuweiten. Im kommenden Jahr wird Mexiko Gastland der Hannover Messe sein. Viele fertigen dort auch für den Export in die USA. Unter dem Motto "Allianz für die Zukunft" gab es mehr als 1.000 Veranstaltungen mit mehr als 3,5 Millionen Besuchern. Bei einer Wirtschaftsveranstaltung zur Industrie 4.0 und zur digitalen Ausbildung will die Kanzlerin eine Rede halten.

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