Nachfolger von Tuchel : Talenteförderer Bosz soll beim BVB unterschreiben

Peter Bosz soll Trainer von Borussia Dortmund werden

"Das ist wie Unterricht in der Schule", sagte Amin Younes, deutscher Offensivspieler in Reihen von Ajax Amsterdam in einem Interview des Internetportals "Sportbuzzer" über das Training von Peter Bosz.

Wie seine Trainer-Vorbilder Johan Cruyff und Pep Guardiola bevorzugt der achtmalige holländische Nationalspieler Bosz eine schnelle, mutige Spielweise. Was auffällt, sind seine vielen Stationen. Trainererfahrungen sammelte er bisher auch in Apeldoorn, Arnheim, De Graafschap, Almelo und Tel Aviv.

Wie auch Tuchel gilt auch Bosz als eigensinniger Coach. Der damalige Trainer Tuchel habe voll hinter den Profis gestanden, "auch er hatte keinen Kopf für ein Fußballspiel".

Was hat Bosz also bei Dortmund vor? Der 1,95 Meter große Zagadou spielt in der Innenverteidigung und ist Kapitän der französischen U18-Nationalmannschaft. Und Bosz verlangt technische Fertigkeiten. Bosz, 53, ist familiär "vorbelastet".

"Ich freue mich sehr auf meine neuen Mitspieler, das imposante Stadion, die berühmten Fans und wünsche mir total, in Dortmund zu einem etablierten Profifußballer zu reifen!"

Er und sein Assistent Hendrie Krüzen, der Bosz als Co-Trainer nach Dortmund folgen wird, hatten andere Auffassungen hinsichtlich der Entwicklung der Ajax-Mannschaft. Dass auch Bayer Leverkusen ihn gern verpflichtet hätte, dass Bosz plötzlich überhaupt so begehrt ist, dazu dürften vor allem Amsterdams attraktive Spiele in der Europa League (inklusive eines Viertelfinal-Sieges gegen Schalke) beigetragen haben. Wie niederländische Medien berichteten, gab es innerhalb des Trainerstabs einen Dissens bezüglich der taktischen Ausrichtung des Rekordmeisters, bei dem sich der Cheftrainer nicht ausreichend von der Vereinsführung unterstützt fühlte.

Nach der langen und schlagzeilenträchtigen Fehde mit Tuchel, die vor einer Woche trotz aller sportlichen Erfolge zur vorzeitigen Trennung nach nur zwei Jahren Amtszeit geführt hatte, sehnt sich der BVB nach mehr Ruhe. Das hielt den BVB selbstverständlich nicht davon ab, für ihn geschätzte fünf Millionen Euro zu investieren. Es ist die höchste Ablöse für einen Trainer in der Bundesliga-Geschichte. Versuche, einen Kompromiss zu finden, scheiterten.

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