Opel-Chef Neumann geht nicht mit zum PSA-Konzern

Opel-Chef Karl Thomas Neumann steht nach Informationen der

Er bleibe aber Mitglied in der Geschäftsführung, bis der Verkauf von Opel/Vauxhall an den französischen Autokonzern PSA abgeschlossen sei, teilte Opel am Montag mit. Er habe jedoch Sorge, ob die Franzosen die einschneidende Wirkung der Elektromobilität richtig erkennen, schreibt die F.A.S. Die Anfang März vereinbarte Übernahme bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden, soll aber in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen.

Der frühere VW DE0007664039 -Manager Neumann hat in Rüsselsheim eine Menge bewirkt, es aber nicht geschafft, die GM-Tochter aus der Verlustzone zu fahren. Neumann brachte vor allem das Image von Opel wieder auf Vordermann. Laut "FAS" wollen die Franzosen an diesem Termin auch ihr n. Schließlich hat Neumann den traditionsreichen Autobauer, der seit 1929 zum US-Konzern General Motors (GM) gehört, seit 2013 wieder in die Spur gebracht.

Spekulationen über einen Abschied des 56 Jahre alten Neumanns, dem eine Unterordnung unter PSA-Chef Carlos Tavares nicht zugetraut wurde, wurde rasch zerstreut. Die Tendenz ist klar: Trotz bereits angelaufener Arbeiten wurde vor wenigen Wochen der für 2019 geplante Opel Corsa auf eine PSA-Plattform verschoben, weil diese sehr viel kostengünstiger ist. GM rechnet mit einer Belastung von 4,5 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro) aus dem Deal. Sein Nachfolger soll aus dem eigenen Unternehmen kommen.

Die Beschäftigten in den deutschen Werken sind über einen Tarifvertrag nur bis Ende 2018 vor Entlassungen sicher. Nach Bekanntwerden der PSA-Übernahme hatte Neumann sich noch zuversichtlich geäußert und von der Chance auf einen "wirklichen europäischen Champion" gesprochen.

Dass Opel nun wohl ohne seinen technik-affinen Leitwolf nach Paris umparken muss, schwächt die Position des Unternehmens im neuen Konzern, glaubt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom Car-Institut der Universität Duisburg-Essen. Einen Drei-Jahres-Plan soll es dafür geben, bei dem das Opel-Management in der Pflicht ist.

Bis 2020 soll Opel wieder profitabel sein.

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