Panama bandelt mit China an - Taiwan spricht von Verrat

China ist der zweitgrößte Nutzer des Panama Kanals Bild AFP

Im Ringen um seine internationale Anerkennung als Staat hat Taiwan eine schwere Niederlage hinnehmen müssen.

Panama hat am Dienstag nach mehreren Jahrzehnten seine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abgebrochen. Dies sei "der korrekte Weg" für das Land, sagte der panamaische Präsident Juan Carlos Varela am Montag in einer Fernsehansprache. Bei den Nutzern des Panama-Kanals sind chinesische Schiffe etwa die Nummer zwei.

Taiwan pflegt nun nur noch mit 20 Staaten weltweit diplomatische Beziehungen, vor allem kleinere und ärmere Länder in Lateinamerika und im pazifischen Raum. Die Regierung Taiwans dagegen zeigte sich verärgert. China ist der zweitgrößte Kunde des Panamakanals und der führende Versorger von Waren in der freien Handelszone der panamaischen Hafenstadt Colón.

Mit seiner Ein-China-Doktrin erlaubt die kommunistische Führung in Peking keinem Land sowohl diplomatische Beziehungen mit der Volksrepublik als auch mit Taiwan zu unterhalten, das sich offiziell nach der 1911 gegründeten Republik China benennt.

In der Mitteilung wurde erklärt, dass es nur ein rechtmäßiges China gebe und Taiwan ein unverzichtbarer Teil des chinesischen Territoriums sei. Peking betrachtet die Insel seither nur als abtrünnige Provinz und droht mit einer gewaltsamen Wiedervereinigung. Erst im Dezember brach der afrikanische Inselstaat São Tomé und Príncipe seine Beziehungen zu Taiwan ab.

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