Regierung kündigt nach London-Anschlag harten Anti-Terror-Kurs an

Spurensicherung

Mindestens 48 weitere werden verletzt. Die Polizei nahm im Zusammenhang mit der Tat zwölf Menschen fest. Drei Männer rasten am Sonntag mit einem Kleintransporter auf der zentralen London Bridge in Passanten und stachen dann im nahe gelegenen Touristen- und Vergnügungsviertel Borough Market mit Messern auf weitere Menschen ein.

Sie rief die Bevölkerung auf, Hinweise zu den Männern zu geben. Die IS-Miliz reklamierte die Tat für sich.

Entsetzen in der britischen Hauptstadt: Bei einem Anschlag in London sind in der Nacht zum Sonntag sechs Personen ums Leben gekommen, mindestens 30 Menschen sind verletzt worden. Die Verdächtigen wurden von der Polizei erschossen. Unter den Verletzten waren nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) auch zwei Deutsche. Die Briten wählen am Donnerstag ein neues Parlament. May kündigte an, am Termin festzuhalten. Einen weiteren Anschlag schloss Dick nicht aus. "Etwas muss sich ändern", sagte May.

May stellte wenige Tage vor der Parlamentswahl einen Vier-Punkte-Plan vor, der sich mit aller Härte nicht nur gegen Terroristen, sondern gegen den radikalen Islamismus richtet. "Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn zu erkennen und ihn aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft auszurotten".

Es gebe "viel zuviel Toleranz für Extremismus in unserem Land", sagte May. Extremisten dürften dort keine Rückzugsorte mehr finden.

"Wir müssen besser werden".

London trauert nach dem Anschlag von Samstagabend. "Das war wie ein Amoklauf", zitierte die BBC einen Zeugen. Anschließend seien die Täter zu Bars und Restaurants in der Umgebung gelaufen und hätten gerufen: "Dies ist für Allah". Die Angreifer wurden von Polizisten erschossen - vom Notruf bis zu ihrer Tötung vergingen nur acht Minuten. Der zweite Anschlag liegt gerade einmal zwei Wochen zurück: In Manchester hatte am 22. Mai ein Selbstmordattentäter nach einem Auftritt der US-Sängerin Ariana Grande 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

Zu dem jüngsten Anschlag bekannte sich zunächst niemand. International löste das Attentat Bestürzung aus.

"Wir können und wir dürfen nicht so tun, als ob alles einfach so weitergehen könnte". Sie telefonierte mit May und sprach dieser ihre Anteilnahme aus. Die Labour-Partei werde nach Absprache mit den anderen Oppositionsparteien bis zum Abend keinen Wahlkampf führen, sagte der Vorsitzende Jeremy Corbyn am Sonntag. Es gebe jetzt zwar eine Häufung in Großbritannien, aber Anschläge mit Autos und Lastwagen seien schon aus Nizza, Berlin und auch aus London bekannt.

US-Präsident Donald Trump erntete für eine Twitter-Nachricht zu London viel Kritik: Er war den Londoner Bürgermeister Khan angegangen und hatte dessen Aussage verdreht, wie der Sender CNN hervorhob.

Premierministerin Theresa May hatte zuerst von einem möglichen Terrorakt gesprochen. In Arabisch, Französisch und Englisch steht daneben der Satz "Rache". "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien".

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