Spanien klagt Cristiano Ronaldo wegen Steuerhinterziehung an

Cristiano Ronaldo und André Silva beim WM-Qualifikationsspiel gegen Lettland

Die Staatsanwaltschaft hat eine Klage gegen den portugiesischen Stürmerstar von Real Madrid eingereicht.

Madrid. Fußballstar Cristiano Ronaldo muss sich in Spanien Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung in Höhe von knapp 15 Millionen Euro stellen.

Ronaldo ist nicht der erste prominente Fußball-Profi, der Ärger mit den spanischen Steuerbehörden hat.

Es geht um vier Vorfälle zwischen 2011 und 2014: 1,3 Millionen Euro in 2011, 1,6 Millionen Euro 2012, 3,2 Millionen Euro 2013 und 8,5 Millionen Euro 2014. Auf Anfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft am Dienstag entsprechende Medienberichte. Für den Steuerbetrug habe Ronaldo im Jahr 2010 ein Unternehmensgeflecht geschaffen.

Der Portugiese soll Einnahmen aus Bild- und Werberechten bewusst über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen in den britischen Jungferninseln und Irland am Fiskus vorbeigeschleust haben. Doch mit seinen 32 Jahren gehört der Real-Star nicht mehr zur jüngsten Garde auf dem Platz. Das Vorgehen belege eine "vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien". Der Stürmer verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten "Forbes"-Liste hervorgeht".

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