Termin für Brexit-Gespräche wackelt — EU-Kommissar

Gerät nach ihrer Wahlschlappe auch von Seiten der EU-Komission unter Druck die englische Premierministerin Theresa May

Nach dem unklaren Ausgang der britischen Unterhauswahl wackelt nach Einschätzung der EU-Kommission der Termin für den Start der Brexit-Gespräche.

EU-Haushaltskommissar Oettinger befürchtet angesichts des Wahlergebnisses in Großbritannien negative Auswirkungen auf die Brexit-Verhandlungen.

Oettinger erwartet angesichts des Wahlausgangs im Vereinigten Königreich aber weitere Unsicherheiten: "Mit einem schwachen Verhandlungspartner läuft man Gefahr, dass die Verhandlungen für beide Seiten schlecht laufen". Der deutsche Christdemokrat erwartet nach der Wahl mehr Unsicherheit bei den Brexit-Verhandlungen.

Barnier bot London Gespräche darüber an, "zu einer Vereinbarung zu kommen". Der französische Ex-EU-Kommissar hatte gehofft, übernächste Woche mit den Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens beginnen zu können.

Die Konservativen von Premierministerin Theresa May haben bei der Wahl am Donnerstag ihre bisherige Mehrheit im Londoner Unterhaus verloren. Nur bis Ende März 2019 läuft die Frist, ein Abkommen über die Trennung und die Eckpunkte der künftigen Beziehungen zu schließen. Barnier hat bereits klargemacht, dass ein Austrittsvertrag bis November 2018 fertig ausgehandelt werden muss, um ihn rechtzeitig durch die Parlamente ratifizieren zu lassen.

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