Theresa Mays engste Berater treten nach Wahlschlappe zurück

Die britische Premierministerin Theresa May

Sie zweifle nicht daran, dass May in ihrem Amt weiterhin hart arbeiten werden - "und das wird sie hervorragend tun". Sie habe gedacht, May benötige angesichts der Brexit-Verhandlungen "Diplomaten und keine Straßenkämpfer", sagte Perrior. Zwei Rücktritte verschaffen der Regierungschefin vorerst etwas Luft.

Er habe seinen Job als Ratgeber bereits am Vortag aufgegeben.

Die Zukunft von Theresa May ist noch ungewiss, ihre wichtigsten Mitarbeiter aber gehen: Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit bei der Parlamentswahl in Großbritannien sind die beiden ranghöchsten Vertrauten und Berater zurückgetreten.

Die angeschlagene Premierministerin, deren Politik- und Führungsstil zunehmend infrage gestellt wird, ist auf eine Unterstützung der DUP im Unterhaus angewiesen.

Theresa May hatte die vorgezogene Neuwahl mit dem Ziel ausgerufen, um vor Beginn der Brexit-Verhandlungen ihre Regierungsmehrheit im Unterhaus zu verbreitern.

Die Wahl hat Theresa May die absolute Mehrheit im Parlament gekostet, jetzt brauchen die Tories einen Partner. "Ich übernehme die Verantwortung für meinen Anteil an diesem Wahlkampf, der in der Aufsicht über unser politisches Programm bestand", schrieb Timothy am Samstag in einem Blog der Konservativen Partei. Insbesondere Timothy gilt als verantwortlich für einen der grössten Missgriffe im Wahlkampf: Den Plan für eine Reform der Pflege-Finanzierung, die als "Demenzsteuer" gebrandmarkt wurde und die Premierministerin zu einer politischen Kehrtwende mitten im Wahlkampf zwang.

Bislang ist offen, was die DUP für ihre Unterstützung fordert. Die DUP ist strikt gegen eine undurchlässige EU-Außengrenze zwischen Nordirland und Irland nach dem EU-Austritt der Briten. Nordirland befürchtet wirtschaftliche Nachteile und ein Wiederaufflammen des Konfliktes zwischen pro-irischen Republikanern und pro-britischen Unionisten. Dagegen hat Theresa May die Kontrolle über die eigenen Grenzen bisher als wichtigstes Ziel der Verhandlungen mit der EU genannt und ist bereit, dafür die Mitgliedschaft im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion aufzugeben. In wenigen Tagen sollen die Verhandlungen mit Brüssel beginnen - und die nordirische DUP könnte der Premierministerin Zugeständnisse abringen. Gegner eines sogenannten harten Brexits, wie er May vorschwebt, sehen sich durch die Parlamentswahl gestärkt.

Labour-Chef Jeremy Corbyn, dessen Partei in der Wahl Sitze hinzugewinnen konnte, sagte dem "Sunday Mirror": "Ich kann immer noch Premierminister werden".

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Konservativen, Gavin Williamson, führte am Samstag in Belfast Gespräche mit der umstrittenen Democratic Unionist Party (DUP). Sowohl die Opposition als auch konservative Abgeordnete verwiesen auf Vorbehalte der DUP gegen Homo-Ehe, Abtreibung und Klimaschutz.

Zuvor hatte der Konservative und ehemalige Nordirland-Minister Owen Paterson der BBC gesagt, dass seiner Partei eine Debatte über kürzere Abtreibungsfristen bevorstehen könne. "Theresa May ist sicherlich die stärkster Anführerin, die wir im Moment haben".

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