US-Justizminister sagt vor Geheimdienst-Ausschuss aus

Die Aufarbeitung der Russland-Affäre in den USA geht in die nächste Runde.

Zuletzt sorgten in Washington Medienberichte über angebliche Auseinandersetzungen zwischen Trump und Sessions für Wirbel.

In der Russland-Affäre rund um US-Präsident Donald Trump steht am Dienstag eine weitere brisante Anhörung im Senat an.

Im Brief an Shelby erklärte Sessions nun, seine geplante Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des Senats sei eine unmittelbare Folge auf die Angaben Comeys.

Der Minister will unter anderem zu den Aussagen des entlassenen FBI-Chefs Comey Stellung beziehen. Er halte es für wichtig, "dass die Amerikaner die Wahrheit direkt von ihm hören". Das soll Comey dem Senatsausschuss im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung gesagt haben. Comey deutete vor dem Senatsausschuss an, es sei gar zu drei Treffen gekommen. Diesen Eindruck erweckt der geschasste FBI-Chef Comey.

Von diesen Ermittlungen hatte sich Sessions im März zurückgezogen - wegen Befangenheit.

Das FBI und Ausschüsse des Kongresses untersuchen, ob es Absprachen mit Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam gab. Zwar habe Sessions an einer Veranstaltung im Washingtoner Mayflower Hotel teilgenommen, bei der auch der russische Botschafter anwesend war, aber: "Der damalige Senator hatte keine privaten Gespräche oder Unterhaltungen am Rande mit irgendwelchen offiziellen Vertretern Russlands im Mayflower Hotel", sagte seine Sprecherin.

Comey hatte erklärt, dass Trump auch Sessions aus dem Raum geschickt habe, als der Präsident mit dem FBI-Chef über Flynn gesprochen habe. "Sessions hat darauf nicht geantwortet", sagte Comey, was das Justizministerium allerdings bestreitet. Er habe von Comey auch kein Loyalitätsversprechen verlangt, wie dieser ausgesagt hatte. Sessions habe darauf nicht geantwortet. Vor einigen Tagen lehnte das Weiße Haus es ab, auf die Frage zu antworten, ob der Justizminister noch das Vertrauen des Präsidenten genieße.

Sessions hatte zusammen mit seinem Vize Rod Rosenstein die Entlassung Comeys empfohlen. Am Dienstag hat Sessions nun die Möglichkeit, seine Sicht darzulegen. Über Rücktritte aus Trumps engstem Umfeld wird aber immer wieder spekuliert, ohne dass etwas geschieht. Es sei klar, dass die Ermittlungen zur russischen Einflussnahme auf die Präsidentenwahl im vergangenen Jahr auch im Fokus der Befragung in Shelbys Gremium gestanden hätten, so Sessions. Sessions setzte sich wiederholt gegen Rassismusvorwürfe zur Wehr. Er beriet Trump im Wahlkampf vor allem in Fragen der Einwanderungspolitik.

Related:

Comments

Latest news

HD Graphics Role In Online Slots Explained
Slots still keep the basics from this very first machine but modern technology has turned them into a major form of entertainment. Considering that the first slot was invented back in 1895, it’s not surprising that things have come a long way since then.

Biggest slot jackpot wins in 2019
This kind of win is actually a regular feature on this fantastic game - you will see when you check out the leader board scores. That is exactly what one spin on the mega jackpot of the aptly named Mega Moolah got for one player - 13 million to be exact.

Beyond Good & Evil 2 im Trailer: Die Fortsetzung ist ein Prequel
Beyond Good & Evil 2 erscheint für PlayStation 4 und Xbox One, hat allerdings noch keinen Releasetermin erhalten. Freut ihr euch auf Beyond Good & Evil 2? Auf der E3 hatte man das Action-Adventure jedoch noch nicht erwartet.

Heidelberger Druckmaschinen will wieder kräftig wachsen
Im Geschäftsjahr 2016/17 hatte HeidelDruck einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und ein Ebitda von 179 Millionen Euro erzielt. Unter dem Strich hat das Unternehmen 36 Millionen Euro verdient - daraus sollen bis 2022 mehr als 100 Millionen Euro werden.

IS bekennt sich zu Anschlägen auf das Parlament in Teheran
Ein Dritter Angreifer wurde verhaftet, dennoch ist vom IS bisher keine offizielle Verlautbarung getroffen worden. Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen, ohne jedoch direkt den IS zu erwähnen.

Other news