Wechsel von Ajax-Trainer Bosz nach Dortmund perfekt

Fußball- Dortmund Acht Testspiele in erster Bosz-Vorbereitung. Peter Bosz testet sein Team in der Saisonvorbereitung achtmal

Shootingstar Ousmane Dembélé von Borussia Dortmund bedauert die Entlassung von Thomas Tuchel und lobt den ehemaligen BVB-Cheftrainer. Der Niederländer unterschrieb einen Vertrag bis 2019, wie der BVB am Dienstag mitteilte. Da Bosz noch bis 2019 unter Vertrag stand, wird eine Ablöse fällig, die sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen soll.

Bosz selbst nennt aber Johan Cruyff und Pep Guardiola als Vorbilder. Zudem gilt er als Förderer von Talenten. So führte er den jungen Kader von Ajax, der ein Durchschnittsalter von lediglich 22,7 Jahren aufweist, ins Europa-League-Finale und in der Eredivisie auf Rang zwei. "Ich bin überzeugt, dass es der richtige Schritt für mich ist". Auch die Klubchefs von Ajax erlebten das zuletzt - mit einem eigenwilligen, aber sehr erfolgreichen Trainer Peter Bosz.

In seiner ersten Saison beim BVB hat der 20-jährige Franzose bereits einiges erlebt.

Bosz verfügt über eine abwechslungsreiche Vita: So spielte er in seiner Heimat für Apeldoorn, Arnheim, Waalwijk, Breda und Feyenoord Rotterdam, in Frankreich für Sporting Toulon, in Japan für JEF United Ichihara und in der Bundesliga für Hansa Rostock, wo Bosz in der Rückrunde 1997/98 14-mal zum Einsatz kam.

Als Trainer arbeitete er in Apeldoorn, Arnheim, De Graafschap, Almelo und Tel Aviv. Von verloren gegangenem Vertrauen bei Ajax-Offiziellen war die Rede und von unterschiedlichen Auffassungen mit jenem assistierenden Trainerteam, das der Klub dauerhaft beschäftigt und zu dem unter anderem der einstige Nationalspieler Dennis Bergkamp gehört. Wer ist hier eigentlich der Bosz? Den Niederländer begleitet aus seiner Zeit bei Ajax Amsterdam, die Kritik nicht der einfachste Gesprächspartner zu sein.

Ein Mitgrund für den Abscheid bei Ajax soll Medienberichten zufolge ein Konflikt im Trainerstab gewesen sein.

"Ich will den Menschen guten Fußball zeigen". Er spricht fließend Deutsch und steht für eine offensive und aggressive Spielweise. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit", meine BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Er habe von Beginn an "ein gutes Gefühl" in den Gesprächen gehabt, berichtete Watzke, der glaubt, dass hier "etwas zusammen wachsen kann".

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