Inflation im Mai bei 1,5 Prozent

Heizöllieferung Der Anstieg der Energiepreise hat sich wieder abgeschwächt

Die Verbraucherpreise sind im Mai so wenig gestiegen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Zugleich sinkt der Druck auf die EZB, ihre Geldschwemme bald einzudämmen. Die Jahresteuerung lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 1,5 Prozent.

Obwohl auch im Mai Energie mit 4,6 Prozent der stärkste Preistreiber sein wird, ist dieser Wert gegenüber April mit +7,6 Prozent doch deutlich niedriger.

Vor allem der Anstieg der Energiepreise schwächte sich deutlich ab, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Im April lag die Rate noch bei 2,0 Prozent. Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit - vor einem Jahr hatte die Quote noch 10,2 Prozent betragen - illustriert die zunehmende festere Konjunktur im Währungsgebiet. Die Ölpreise waren trotz der jüngsten Entscheidung der Opec und ihrer Verbündeten, am Förder-Limit festzuhalten, zunächst gefallen. Dieser Effekt entfiel im Mai.

Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft um 0,2 Prozent.

Auch ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski rechnet nicht mit einem baldigen Ende der ultralockeren Geldpolitik.

FRANKFURT (Dow Jones)-Die Inflation im Euroraum kommt trotz einer immer kräftigeren Konjunkturerholung nicht vom Fleck. Die EZB hat die Zinsen auf null gedrückt und pumpt jeden Monat Milliarden über Wertpapierkäufe in die Wirtschaft, um die Konjunktur anzuschieben und die Preise wieder dauerhaft in Richtung der angepeilten Zwei-Prozent-Marke zu bewegen. Die Teuerung bewegt sich damit wieder weg von dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) anvisierten Ziel von knapp zwei Prozent, bei dem die Notenbanker die Währung als stabil ansehen. Auch EZB-Präsident Mario Draghi nennt die schwache Kerninflation als Argument gegen eine straffere Geldpolitik.

Beschäftigte in Deutschland profitieren davon, dass die Verbraucherpreise schwächer steigen als die Verdienste.

Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent gewachsen. Analysten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, aber nur auf 1,5 Prozent. Dadurch dürfte bei vielen unter dem Strich mehr im Geldbeutel bleiben.

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