May will Großbritannien weiterregieren

Die britische Premierministerin Theresa May will trotz des Verlusts der absoluten Mehrheit bei der Parlamentswahl eine neue Regierung bilden. Sie wolle sich von der Queen den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen lassen erklärte ein Sprecher

London - Trotz der herben Schlappe bei der Parlamentswahl in Großbritannien hält Premierministerin Theresa May an ihrem Machtanspruch fest und will das Land aus der EU führen. Ihren Frust kann sie nicht verbergen. Die oppositionelle Labour Party gewann 29 Sitze hinzu und kommt auf 261 Sitze. Die Rechnung ging nicht auf, wie die Auszählung der Stimmen gestern ergab: Die Wähler.

Sie sind noch kein Abonnent und wollen den Bericht lesen? Die Schottische Nationalpartei wurde mit 35 Sitzen drittstärkste Kraft.

Zu größeren Kabinettsumbildungen dürfte es nach dem Urnengang nicht kommen.

Labour-Chef Corbyn rief May zum Rücktritt auf und sagte, er stehe selbst bereit für das Amt des Premiers. Finanzminister Philip Hammond, Außenminister Boris Johnson, Innenministerin Amber Rudd, Brexit-Minister David Davis und Verteidigungsminister Michael Fallon behielten ihre Ämter. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Hammond wegen Differenzen mit May über den Haushalt ersetzt werden könnte.

Zu den Verlierern der Wahl gehört die EU-feindliche UK Independence Party (Ukip). Vor zwei Jahren war sie noch in einem Wahlkreis stärkste Kraft geworden und bekam landesweit 12,6 Prozent der Stimmen. Die DUP ist die Vertretung der meist protestantischen Unionisten in Nordirland. Ein Labour-Sprecher schloss ein Bündnis mit den Tories aus. Die Koalition dort war im Januar zerbrochen. "Wir von unserer Seite sind verhandlungsbereit und vorbereitet", sagte sie am Freitagabend bei einem Besuch in Mexiko-Stadt. Diese wollen, dass ihre Heimat Teil Großbritanniens bleibt, anders als die katholischen Republikaner, die eine Vereinigung Nordirlands mit der Republik Irland anstreben.

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