Rumäniens Fußballverband erwägt Rauswurf von Trainer Daum

Christoph Daum

Christoph Daum hat schon schönere Tage als Fußball-Trainer erlebt: Meister in der Bundesliga mit dem VfB Stuttgart, Meister in der Türkei mit Besiktas und Fenerbahce Istanbul, Warum er sich auf die 'alten Tage' das Abenteuer Rumänien angetan hat, wird wohl nur er alleine wissen. Immer wieder muss er sich Fragen anhören, wann er zurücktreten werde oder aber einer Auflösung seines Vertrages zustimmen würde. Dann wandte sich der Trainer direkt an den Fragesteller: "Wenn ich von Ihnen als Journalist überzeugt bin, werde ich Sie niemals entlassen. Nein, Sie verdrehen es ins Gegenteil und machen daraus Lügen!" "Das ist das Wichtigste". Jetzt haut es den Deutschen endgültig aus den Socken: "Wenn wir Zeit hätten, würde ich mit Ihnen jetzt ein, zwei, drei Stunden über Fussball reden". Aber wenn ich mit Ihnen rede, nehmen Sie nicht ein Prozent davon auf.

"Was wollen Sie denn erreichen?", fragt ihn der Journalist. Selbst wenn ich Ihnen die Fakten sage, sind Sie nicht interessiert. Zudem lobte er Verbandschef Burleanu.

Lesen Sie 6 Monate die digitalen Ausgaben von F.A.Z. Dann kommt die Frage, ob ich in meinem Vertrag die Möglichkeit habe, mich im Voraus zu bezahlen, wenn ich gefeuert werde. Nun schrie Daum: "Alles verrückte Lügen! Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mehr Rumäne bin als Sie", wettert Daum, was von Lachern aus dem Hintergrund begleitet wird. Nichts ist bewiesen!" Und Daum wurde auch noch persönlich: "Sie zeigen Ihr wahres Gesicht.

Daum prügelt weiter auf den Reporter ein: "Für mich sind sie manchmal kein Rumäne. Das ist meine Meinung". Ich identifiziere mich mehr mit diesem Land und den Menschen als Sie. "Sie helfen nicht, sie sind nur auf dem zerstörerischen Weg".

Im Juli 2016 übernahm der 'Um-ein-Haar-Bundestrainer' den Posten als Cheftrainer der rumänischen Auswahl.

Im Anschluss an das Spiel habe Daum seinen Ausraster in privater Runde bedauert, will die Tageszeitung "Gazeta Sporturilor" erfahren haben.

Der 63-Jährige war nach dem 1:3 in der WM-Qualifikation gegen Polen schwer in die Kritik geraten. "Niemand hat jemals in diesem Maße den Atem und den patriotischen Geist der rumänischen Nation beleidigt".

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