Trump wirft Comey Lügen vor - und will unter Eid aussagen

Trump guckt böse

Comey hatte Trump zwar der "Lüge" und "Diffamierung" bezichtigt, aber auch bestätigt, dass in der Russland-Affäre nicht gegen den Präsidenten ermittelt werde. Der Kongress verlangt in der Frage Aufklärung.

Nach der Senatsanhörung des früheren FBI-Chefs James Comey widerspricht US-Präsident Donald Trump dessen zentralen Vorwürfen mit Vehemenz.

Mit seinem Angebot unter Eid auszusagen, habe sich Trump in eine schwierige Situation manövriert, meint der Journalist Carl Bernstein, der einst die Watergate-Affäre mit aufdeckte.

Dass Comey mehrfach bestätigt, dass nie davon die Rede war, dass Ermittlungen gegen den Präsidenten persönlich wegen verbotener Russland-Kontakte laufen, ist dem Sohn mehrere Tweets wert.

Der Ex-Direktor der Bundespolizei hatte der Regierung allerdings vorgeworfen, "Lügen" über die Umstände seines Rauswurfs verbreitet zu haben.

Bei Fox dominierten Fans von Trump die Zuschauer, oftmals wurden dort Kurzzeilen zugunsten des Präsidenten oberhalb des Live-Streams präsentiert: "Comey: Nicht an mir zu sagen, ob Trump (die Justiz) behinderte", "Comey: Niemand hat mich gebeten, die Russland-Ermittlung zu stoppen". "Und wenn ich es gesagt hätte, hätte ich nach allem, was ich heute gelesen habe, auch nichts falsches getan". Er sieht seine Position nach Comeys Aussage gestärkt und geht offenbar nicht davon aus, dass Comeys Angaben vor dem Ausschuss Anlass für ein Impeachment liefern. Er wäre froh, wenn er dem Sonderermittler Robert Mueller seine Version der Dinge darlegen könnte, fügte Trump hinzu.

Damit steht das Wort des Präsidenten gegen das Wort des früheren FBI-Chefs. Der einstige Behördenleiter hatte am Donnerstag unter Eid ausgesagt. Nach Comeys Aussage gerät auch Justizminister Jeff Sessions immer stärker in die Schlagzeilen.

Die Russland-Affäre um eine Beeinflussung der Wahl 2016 sieht Trump für sich als abgeschlossen an.

Trump-Anwalt Kasowitz machte auch klar, dass Comey mit seiner Aussage zwei Beweise erbracht habe. Comey sagte vor dem Geheimdienstausschuss, er habe eine Äußerung Trumps ihm gegenüber als Anweisung verstanden, Ermittlungen zu Flynn einzustellen. Das FBI untersucht, ob Trumps Umfeld Absprachen mit Russland traf. Deshalb will Comey begonnen haben, Aufzeichnungen der gemeinsamen Gespräche anzufertigen. Er fühle sich komplett rehabilitiert, twitterte Trump am Freitag. Trump reagierte am Freitag ausweichend. Dazu wolle er sich "in naher Zukunft" äußern. Diese Antwort gibt Trump öfter, wenn er Zeit gewinnen will. "Mein Eindruck war, er wollte etwas von mir dafür, dass ich meinen Job behalten kann", sagte Comey. Comey aber sagte am Donnerstag, dass eigentlich Trump ihn eingeladen hätte, mit ihm im Weißen Haus zu dinieren. Auf Nachfrage von Mark Warner, dem stellvertretenden Chef des Geheimdienst-Ausschusses, sagt Comey sogar: "Ich machte die Notizen, weil die Möglichkeit bestand, dass der Präsident über die Gespräche lügen würde".

Ein Vier-Augen-Gespräch, das Trump mit Comey am 14. Februar über den Fall Flynn geführt haben soll, spielte bei der Anhörung eine zentrale Rolle. Ob eine Beschwerde darüber Erfolg hätte, ist allerdings fraglich. Dieser Freund könnte Daniel Richman heißen: Bei diesem Kollegen des FBI fragte der Untersuchungsausschuss mittlerweile die Memos an. Einen Schlussstrich wird es aber nicht so schnell geben.

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