US-Justizminister will vor Senatsausschuss aussagen

US-Justizminister Jeff Sessions

Er erklärte sich am Wochenende dazu bereit, am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats auszusagen.

Will in der Russland-Affäre vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen: US-Justizminister Jeff Sessions.

Die Anhörung werde ein wichtiger Test für den früheren republikanischen Senator aus Alabama sein, der sich zuletzt im Hintergrund gehalten habe, schrieb die Zeitung "The Washington Post" in ihrer Online-Ausgabe. Eine weitere Frage wird sein, warum Sessions Comey nicht unterstützt habe, als Comey ihn darum bat, als Mittelsmann zu Trump zu fungieren, um nicht weiter unangemessenen Bitten ausgesetzt zu sein.

US-Präsident Trump: "James Comey hat viel davon bestätigt, was ich gesagt habe, und er hat Dinge gesagt, die nicht wahr sind".

Die US-Geheimdienste werfen Russland eine Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps vor.

Sessions hatte sich im März wegen Befangenheit von dem Fall zurückgezogen. Er traf in seiner Eigenschaft als Trumps Berater und Senator 2016 mindestens zwei Mal den russischen US-Botschafter Sergej Kisljak.

Comey sagte nach Medienberichten im nicht-öffentlichen Teil seiner Anhörung vergangene Woche, Sessions habe ein drittes Treffen mit Kisljak verschwiegen. Vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats soll der Minister heute Rede und Antwort über mögliche Verbindungen stehen. Eigentlich hätte er an diesem Tag in einem anderen Ausschuss über den Haushalt sprechen sollen.

Sessions hatte schriftlich erklärt, er halte nach Comeys Einlassungen einen angemessenen Rahmen für wichtig, um Stellung zu nehmen. Unklar blieb zunächst, ob er in öffentlicher Sitzung aussagt. Sein Auftritt vor dem Senatsausschuss erfolgt wenige Tage nach einer Aussage Comeys dort.

Hat Trump versucht die Justiz zu behindern?

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Trump sieht diesen Vorwurf als entkräftet an. Diese Einlassungen Comeys rückten ihn mit ins Zentrum der Russland-Affäre. Der Präsident machte klar, dass er sich nach der Aussage vollständig rehabilitiert sieht. Trump erklärte sich dazu bereit, dies ebenfalls zu tun.

Der EX-FBI-Chef hatte Trump vorgeworfen, er habe ihn dazu bewegen wollen, die Ermittlungen der Bundespolizei gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater Mike Flynn fallenzulassen. Er fügte hinzu: "Total illegal?"

Trump sieht sich mit Fragen konfrontiert, ob von seinen Gesprächen mit dem ehemaligen FBI-Chef im Weißen Haus Aufzeichnungen existieren.

Der Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses verlangte in diesem Zusammenhang eine baldige Klarstellung: Sollten tatsächlich Aufzeichnungen existieren, solle die Regierung davon bis zum 23. Juni dem Komitee Kopien übermitteln.

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