DFB-Auswahl gibt sich bei erster Trainingseinheit in Sotschi volksnah

Bundestrainer Joachim Löw zeigt sich bei der Ankunft in Sotschi gut

Der Confed Cup ist die Generalprobe für die Fußball-WM 2018 in Russland. Weitere Gegner sind Chile und Kamerun. Während die drei Torhüter und 18 Feldspieler ihr Aufwärmprogramm absolvierten, schrieb der Trainerstab Autogramme. Eine Nachnominierung wird es nicht geben.

"Sie haben nicht ihr bestes Team dabei, aber viele junge Talente, die sehr motiviert sein werden, für ihr Land zu spielen", sagte der Neuzugang von Hertha BSC vor dem Auftaktspiel am Montag in Sotschi. 50 000 Euro Prämie pro Mann für einen Confed-Cup-Sieg sind mit dem DFB ausgehandelt worden. "Es war beeindruckend auf einem Fleck die 40, 45 talentiertesten Spieler Deutschlands zu sehen". Entgegen seiner Ankündigung, die zwei freien Tage vor der Abreise zum Confed Cup zur Behandlung in München zu verbringen, war Draxler nach Spanien gereist und auf einem Schiff vor Ibiza fotografiert worden.

Während der Tross der U 21 schon am Mittwoch zur EM nach Polen aufbrach, fliegt der Weltmeister am Donnerstag nach dem Ausfall von Diego Demme mit 21 Spielern nach Russland. Und das heißt natürlich auch, dass wir jetzt in erster Linie auf uns schauen wollen.

Mit dem bisherigen Ergebnis sind die Verantwortlichen äußerst zufrieden.

Ein klares Ziel in Form einer Turnierplatzierung für diesen Sommer mag Löw nicht vorgeben, auch wenn der Test gegen Dänemark (1:1) und das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino (7:0) durchaus als Hoffnung weckende Proben zu werten sind. "Das heißt, die Trainingsgestaltung ist eher auf uns ausgerichtet, so dass wir sehr viel von den Spielern auch erfahren und von den Spielern mitbekommen".

Gerade der Umstand, dass sich nachrückende Spieler nicht zeigen wollen, sondern zeigen müssen, lässt auf gutklassiges Niveau hoffen.

Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Schlagzeilen offenbar abgehakt und sagt: "Wir sind bereit". Löw freut sich derweil auf eine "längere Phase, in der wir mit der Mannschaft und dem Team hinter dem Team zusammen sind". "Ich sehe beim Confed Cup überhaupt kein Risiko, ganz im Gegenteil", sagte der Bundestrainer entschlossen im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Dies gilt auch abseits des Rasens.

Grindel betont, seine Delegation wolle in Russland "über die vier Eckfahnen hinaus" einen gesellschaftspolitischen Beitrag leisten.

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